Linz. 4x2 Karten für das Konzert von Sin Fang im Linzer Posthof am 1. Juni um 20 Uhr zu gewinnen.
gültig bis 29.05.2012
So lieblich-verquer sein Gesichtsschmuck, so auch seine Tonkunst: Sindri Már Sigfússon, führender Kopf der isländischen Indie-Stars Seabear, erträumt sich mit seinem Soloprojekt Sin Fang „sehnsuchtsvolle Sommerliebe im musikalischen Kleid“. Am 1. Juni kommt Sindri Már Sigfússon mit seinem Soloprojekt um 20 Uhr in den Linzer Posthof.
Während Sindri bei Seabear vornehmlich Folk-Traditionen beschwört, dehnt er bei Sin Fang seine Klangbandbreite gerne auch in Richtung Vintage-Elektronik und Field Recordings, frisch aus der isländischen Natur bezogen, aus. 2008 erschien beim Berliner Feinkostlabel Morr Music „Clangour“, das erste Solowerk von Sin Fang (damals noch Sin Fang Bous). Ein Album wie eine bunte Tüte voll strahlender Song-Miniaturen, gleichzeitig auf das Wesentliche reduziert und bis zur Essenz verdichtet. Die großen Belle & Sebastian liegen da in Sachen Originalität nur eine Insel weit entfernt. Im Vorjahr verlegte Sigfússon mit „Summer Echoes“ sein Set-up in Richtung Bandformat und holte dafür eine Anzahl von Freunden ins Studio, wie etwa Múm und natürlich einige Kollegen von Seabear. Die Arrangements fielen üppiger, euphorischer und transparenter aus - von intimen Klavierballaden über plötzlich ausbrechenden Gitarrenlärm bis hin zu synthetischen Beats.
Redaktion: Valerie Himmelbauer