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Donau trennt nicht – sie verbindet

Tips Redaktion   Claudia Brandt aus Krems, Tips Redaktion, erstellt am 24.08.2012, 12:43 Uhr


Bürgermeister Hermann Gerstbauer (v. l.), Kommandant Hans-Jürgen Sponseiler, Kommandant-Stellvertreter Josef Kienesberger und Bürgermeister Erich Ringseis freuen sich auf die anstehenden Landeszillenbewerbe. Foto: Tamara Bartsch  

Donau als natürliche Grenze trennt nicht nur die Ortschaften Aggsbach Dorf und Aggsbach Markt, sie trennt auch die Bezirke Melk und Krems. Vom 23. bis 26. August werden zum ersten Mal die Feuerwehren der beiden Orte bezirksübergreifende Landesbewerbe der Zillenfahrer ausrichten.
durch eine Fähre verbunden. Doch als diese eingestellt wurde, schliefen auch die Beziehungen ein“, so Hans-Jürgen Sponseiler, Kommandant der freiwilligen Feuerwehr Aggsbach Markt. Vor zehn Jahren änderte sich dies, als Josef Kienesberger jun., Kommandant-Stellvertreter der Feuerwehr Aggsbach Dorf, seine große Liebe auf der anderen Seite der Donau fand. Seitdem sind vor allem die beiden Feuerwehren wieder näher zusammengewachsen und somit war der Grundstein für weiteres Vorhaben gesetzt. Vor zwei Jahren fiel die Entscheidung, gemeinsam die Zillenbewerbe des Landes Niederösterreich auszurichten. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Donau verbindet“. Für ein Wochenende soll die Grenze überwunden werden. „Es werden über 1650 Zillenbesatzungen bei uns starten, sowohl einmännisch als auch zweimännisch. Die Strecke ist rund 450 Meter lang und sehr anspruchsvoll“, so Sponseiler. Der Grund dafür ist der Widerstand der fließenden Donau sowie deren Strömung. Des Weiteren gibt es auch verschiedenste Bewerbsdisziplinen. Offizielle Eröffnung ist am Donnerstag, indem die Bewerbsfahne mittels Fallschirmspringer „eingesprungen“ wird.

Auf dem Gelände werden auch mehrere Hundert Camper ihre Zelte aufschlagen und im Wettstreit in der Zille gegeneinander antreten. Für ausreichend Parkmöglichkeiten wurde ebenfalls bereits gesorgt. Dafür sind zwei große Flächen am Beginn sowie am Ende des Ortes bereitgestellt. Außerdem gibt es die Möglichkeit sich täglich von 9 bis 19 Uhr zwischen den beiden Gemeinden mit dem Fährendienst hin und her zu bewegen. Zur Verfügung gestellt wird dieser vom Kooperationspartner Bundesheer und soll vor allem am Samstag zum Einsatz kommen. Dann findet am rechten Donauufer eine große Blaulicht-Leistungsschau aller Einsatz- und Rettungsorganisationen statt. Mit dabei wird auch der ÖAMTC Notarzthubschrauber sein“, so Kienesberger. Zur Unterhaltung und mit Unterstützung von Wachau Kultur wird zusätzlich das Zebra Straßentheater aus Deutschland die Besucher in seinen Bann ziehen. Neben dem Sportlichen steht auch ansonsten ein großes Rahmenprogramm bereit. Relaxen mit Cocktails in der Chill out-Area, seinen Mut beweisen am Surfsimulator, bei der Band „Wolkenlos“ oder den Jungen Paldauern mittanzen oder mit der ganzen Familie den „Donau verbindet-Familiensamstag“ genießen. Am Sonntag finden abschließend die Siegerehrung mit Kapellenbegleitung der Militärmusik statt.

Auch die Bürgermeister der beiden Orte Aggsbach Markt und Schönbühel-Aggsbach sind Fans der Idee: „Alles, was die freiwillige Feuerwehr hier neben ihren Hauptberufen hervorgebracht hat, ist in Geld unbezahlbar“, meint Erich Ringseis dazu. „Wir sind sicher, dass die Wettbewerbe auf großes Echo stoßen werden. Sie sind nicht nur für die Feuerwehren eine große Sache, die gesamte Wachau und besonders unsere Gemeinden werden davon profitieren“, so Hermann Gerstbauer. Von den 56. Landeswasserdienstleistungsbewerben wird nicht nur momentaner Ansturm erwartet sondern auch längerfristiger Erfolg. Ziel ist mitunter auch das Wohlfühlen der Besucher für deren Wiederkehr, um die zahlreichen Angebote an Sehenswürdigkeiten nutzen zu können.
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Donau trennt nicht – sie verbindet

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