Richtige Pflege für Gemüse, Obstbaum und Blumenbeet
AMSTETTEN. Fleißige Gärtner wissen es: Der eigene Garten macht keinen Urlaub. Gerade im Sommer gibt es viel zu gießen, zu ernten und zu pflegen. Das Team von „Natur im Garten“ gibt hilfreiche Tipps für die heißen Monate.
Die hohen Sommertemperaturen und die pralle Sonne entziehen dem Boden schnell die Feuchtigkeit. Um die Erde vor Austrocknung zu schützen, sollte man den Boden um die Pflanzen herum regelmäßig lockern und mulchen. Letzteres vermindert die Verdunstung und hält den Boden feucht. Auch auf die immer wiederkehrenden Sommergewitter kann man sich vorbereiten. Damit die Blumen gut vor ihnen geschützt sind, müssen die Stauden hochgebunden werden. Das verhindert, dass sie von den heftigen Regengüssen niedergedrückt werden. Verwelkte Blüten werden abgeschnitten, damit die Pflanze ihre Kraft nicht in die Samenproduktion, sondern in neue Blüten investieren kann.
Tipps zum Gießen
Die Pflanze sollte nicht mit kaltem Wasser aus der Leitung „erschreckt“ werden. Am besten eignet sich das „weiche“, also kalkarme Wasser aus der Regentonne zum Gießen. In regenarmen Zeiten kann man aber auch Wasser in einem Behälter stehen lassen und es auf diese Weise vorwärmen. Mittags ist das Gießen unbedingt zu vermeiden, da sonst ein großer Teil des kostbaren Nasses zu schnell verdunstet. Außerdem schädigen Tropfen am Blatt die Pflanze durch den „Brennglaseffekt“. Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist der Morgen. Gießen am Abend hingegen begünstigt Schneckenplagen.
Gemüsebeet
Ende August ist es an der Zeit, die Spitzentriebe der Paradeispflanzen auszugeizen. Alle Kraft der Pflanze kommt so noch der Entwicklung der bereits angelegten Früchte zu Gute. Die ausgegeizten Triebe kann man gleich zum Ansetzen eines Blattauszugs verwenden. Die so gewonnene Flüssigkeit spritzt man über Kohlgewächse, um Kohlweißlinge fernzuhalten. Unter die Kohlgewächse kann man wiederum Feldsalat säen, der dann im Spätherbst erntereif ist. Auch Setzlinge von Endivien, Kohlrabi und Knollenfenchel können jetzt noch gepflanzt werden. Als Aussaat eignen sich außerdem Radieschen, Winterrettich und weiße Frühlingszwiebeln.
Obstbäume und -sträucher
Abgetragene Beerensträucher wie Ribisel, Stachelbeere, oder sommertragende Himbeere können jetzt zurückgeschnitten werden. Für Steinobstbäume wird nach der Ernte ein Sommerschnitt empfohlen. Auch Walnussbäume werden im August geschnitten, weil zu diesem Zeitpunkt die Wundverheilung besser ist und das „Bluten“, also der Saftaustritt, verhindert wird.
Ernte
Wenn dieser Tage die ersten Äpfel und Birnen geerntet werden, sollte dies am Morgen passieren, weil sich das Obst so am längsten hält. Auch sollte man beim Pflücken darauf achten, Druckstellen zu vermeiden, denn nur unversehrtes Obst eignet sich zum Einlagern im Keller. Leicht beschädigte Früchte können gleich zu Marmelade, Kompott oder Kuchen verarbeitet werden. Abgeraten wird von der Lagerung von Äpfeln neben Erdäpfeln: Das von den Äpfeln ausströmende Ethylengas bewirkt, nämlich dass die Erdäpfel schneller auskeimen.
Weitere Infos bei "Natur im Garten", Am Graben 40a, 3300 Amstetten, Tel.: 07472/61486-632
Tipps zum Gießen
Die Pflanze sollte nicht mit kaltem Wasser aus der Leitung „erschreckt“ werden. Am besten eignet sich das „weiche“, also kalkarme Wasser aus der Regentonne zum Gießen. In regenarmen Zeiten kann man aber auch Wasser in einem Behälter stehen lassen und es auf diese Weise vorwärmen. Mittags ist das Gießen unbedingt zu vermeiden, da sonst ein großer Teil des kostbaren Nasses zu schnell verdunstet. Außerdem schädigen Tropfen am Blatt die Pflanze durch den „Brennglaseffekt“. Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist der Morgen. Gießen am Abend hingegen begünstigt Schneckenplagen.
Gemüsebeet
Ende August ist es an der Zeit, die Spitzentriebe der Paradeispflanzen auszugeizen. Alle Kraft der Pflanze kommt so noch der Entwicklung der bereits angelegten Früchte zu Gute. Die ausgegeizten Triebe kann man gleich zum Ansetzen eines Blattauszugs verwenden. Die so gewonnene Flüssigkeit spritzt man über Kohlgewächse, um Kohlweißlinge fernzuhalten. Unter die Kohlgewächse kann man wiederum Feldsalat säen, der dann im Spätherbst erntereif ist. Auch Setzlinge von Endivien, Kohlrabi und Knollenfenchel können jetzt noch gepflanzt werden. Als Aussaat eignen sich außerdem Radieschen, Winterrettich und weiße Frühlingszwiebeln.
Obstbäume und -sträucher
Abgetragene Beerensträucher wie Ribisel, Stachelbeere, oder sommertragende Himbeere können jetzt zurückgeschnitten werden. Für Steinobstbäume wird nach der Ernte ein Sommerschnitt empfohlen. Auch Walnussbäume werden im August geschnitten, weil zu diesem Zeitpunkt die Wundverheilung besser ist und das „Bluten“, also der Saftaustritt, verhindert wird.
Ernte
Wenn dieser Tage die ersten Äpfel und Birnen geerntet werden, sollte dies am Morgen passieren, weil sich das Obst so am längsten hält. Auch sollte man beim Pflücken darauf achten, Druckstellen zu vermeiden, denn nur unversehrtes Obst eignet sich zum Einlagern im Keller. Leicht beschädigte Früchte können gleich zu Marmelade, Kompott oder Kuchen verarbeitet werden. Abgeraten wird von der Lagerung von Äpfeln neben Erdäpfeln: Das von den Äpfeln ausströmende Ethylengas bewirkt, nämlich dass die Erdäpfel schneller auskeimen.
Weitere Infos bei "Natur im Garten", Am Graben 40a, 3300 Amstetten, Tel.: 07472/61486-632
Die hohen Sommertemperaturen und die pralle Sonne entziehen dem Boden schnell die Feuchtigkeit. Um die Erde vor Austrocknung zu schützen, sollte man den Boden um die Pflanzen herum regelmäßig lockern und mulchen....
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