Flut auf der Welle des Erfolgs: Bald erscheint ihre Debüt-EP „Nachtschicht“

Alexandra Dick Alexandra Dick, Tips Redaktion, 20.03.2017 17:00 Uhr

ANDORF/EGGERDING. Der Sound und die bunte Ästhetik der 80er Jahre haben es den fünf jungen Musikern von Flut angetan. Das spiegelt sich auch in ihrer Musik wider. Am 24. März veröffentlichen die Jungs aus dem Bezirk Schärding, Johannes Paulusberger (Gitarre, Gesang), Sebastian Voglmayr (Gitarre), Florian Voglmayr (Bass) und Manuel Hauer (Synthesizer) mit Neuzugang Jakob Herber aus Ried im Traunkreis am Schlagzeug ihre Debüt-EP „Nachtschicht“.

Tips: Mit eurer aktuellen Single „Linz bei Nacht“ habt ihr es auf Platz eins der FM4-Charts geschafft. Was ist euch durch den Kopf gegangen, als ihr den Song das erste Mal im Radio gehört habt?

Johannes Paulusberger: Wir hatten ja bereits mit unserer vorherigen Single „Tiefschlaf“ die Ehre auf FM4 gespielt zu werden. Das ist im ersten Moment natürlich nicht ganz leicht zu realisieren. Umso mehr freut es uns, dass wir mit „Linz bei Nacht“ nochmal eine Stufe drauflegen konnten.

Tips: Nachdem ihr bereits zum Soundpark Act des Monats auf FM4 gewählt worden seid, werdet ihr morgen Abend, am 21. März als Live-Act in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ zu Gast sein. Tausende Menschen werden euch zu Hause vor den Fernsehern sehen können. Seid ihr schon nervös?

Sebastian Voglmayr: Nervös würde ich nicht unbedingt sagen. Eher positiv angespannt. Das Beste, das man in solchen Situationen machen kann, ist einfach den Moment zu genießen. Wenn uns vor zwei Jahren jemand erzählt hätte, dass wir bei „Willkommen Österreich“ auftreten, hätten wir das nicht glauben können.

Tips: Wie bereitet ihr euch auf den Auftritt vor?

Sebastian: Wir kommen da gerade frisch aus Deutschland zurück, wo wir in Nürnberg und München zwei Auftritte spielen. Da sind wir dann gut aufgewärmt. Im Endeffekt ändert sich an der Performance nicht wirklich viel, außer dass ein paar Kameras auf einen gerichtet sind.

Tips: Schon bald können eure Fans noch mehr von euch hören, denn am 24. März wird eure erste EP mit dem Titel „Nachtschicht“ erscheinen. Was erwartet eure Fans?

Florian Voglmayr: Auf alle Fälle ein gutes Stück harte Arbeit. Der ganze Prozess vom Proberaum bis hin zu den Aufnahmen im Studio war sehr lang und intensiv. Wenn man dann die fertige Platte in den Händen hat, weiß man aber, dass sich die Arbeit auf alle Fälle gelohnt hat.

Tips: Handelt es sich dabei ausschließlich um eigene Lieder?

Jakob Herber: Ja, alle Songs sind aus unserer Feder, das macht das Ganze dann natürlich noch besonderer für uns.

Tips: Nach eurem Live-Auftritt in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ werdet ihr am 22. März eure Debüt-EP der Öffentlichkeit präsentieren. Dafür habt ihr euch einen der bekanntesten Nachtclubs in Europa ausgesucht – das Wiener Flex.

Johannes: Wir sind gerade in der glücklichen Lage, dass sich viele Menschen für unsere Musik interessieren. Auch wenn es mit etwas Risiko verbunden war, aber die erste Platte im Flex vorzuspielen, ist schon ein kleiner Traum, der da für uns in Erfüllung geht.

Tips: Was ist das Besondere an eurer Musik?

Manuel Hauer: Ich würde sagen, dass unsere Musik viele verschiedene Seiten hat. Einige Songs sind düster und melancholisch, während andere nach lautem, knalligem Stadionrock klingen. Sie pendeln sozusagen zwischen Stillstand und Aufbruchstimmung.

Tips: Habt ihr ein großes musikalisches Vorbild?

Johannes: Das sind über die Laufe der Jahre sehr viele gewesen. In den letzten Jahren ging das von Ikonen wie Kraftwerk, über Falco bis hin zu deutschen Bands der Neuen Deutschen Welle wie Spliff.

Tips: Nach der Veröffentlichung eurer EP geht`s auf Tour. Wann und wo können euch eure Fans live performen sehen?

Johannes: Wir spielen Ende März in Wien und Graz. Am 31. März treten wir in Linz auf. Mitte April geht es dann für fünf Tage nach Deutschland.

Sebastian: Und im Sommer stehen noch einige Festivals am Plan. Da wird sicher auch mal eines in Oberösterreich dabei sein.

Tips: Und wie sehen eure Pläne danach aus?

Johannes: Sehr viel Zeit zum Ausruhen bleibt uns eigentlich gar nicht. Wir schreiben schon an Songs für ein ganzes Album, das dann 2018 erscheinen wird. Da steht auf alle Fälle viel Arbeit vor uns. Aber wir sind auf alle Fälle motiviert.

Tips: Mittlerweile wohnt ihr in Wien. Wie hat das Leben auf dem Land, vier von euch sind ja im Bezirk Schärding aufgewachsen – eure Musik und euch als Menschen beeinflusst?

Johannes: Ich glaube, dass es uns als Band sehr geprägt hat. Wir wollten uns in unserer Jugend abgrenzen und uns mit Dingen beschäftigen, die Gleichaltrige bei uns in der Gegend nicht unbedingt interessiert haben. Dadurch sind wir auch diejenigen geworden, die wir jetzt sind. Jetzt ist es auf alle Fälle aber immer wieder schön, wenn wir zurück kommen. Der Großteil der Arbeiten an unseren Songs passiert auch immer noch im Proberaum in Andorf. Alles ist ruhiger, man hat einen klaren Kopf und es gehen einem auch weniger Leute auf die Nerven als in der großen Stadt.

Tips: Euer größtes Ziel?

Manuel: Unser größtes Ziel ist es, dass wir etwas aufbauen das Bestand hat. Wenn sich damit auch noch Menschen identifizieren können, ist es umso schöner. Das, was wir machen, ist für uns persönlich etwas sehr Besonderes.

Termine:

Dienstag, 21. März 2017: Live-Auftritt in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“

Mittwoch, 22. März 2017: Präsentation der Debüt-EP im Wiener Flex

Freitag, 24. März 2017: Erscheinung der Debüt-EP von Flut

 

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