Wärme, Strom, Verkehr: Eine Region gestaltet ihre Energiezukunft
EMI-Projektmanager Daniel Unterberger informierte sich in Weng über das Mobilitätskonzept der Gemeinde. Das Konzept betrachtet, wie Mobilitätsfragen die Wirtschaft stärken, die Umwelt schonen und das Dorfleben fördern.Im Bild (von links) Amtsleiter Josef Eslbauer, Bürgermeister Josef Moser, Daniel Unterberger, Susanne Pointner (hat das Mobilitätskonzept der Gemeinde erarbeitet) und Petra Wagner (Gesunde Gemeinde Weng).
In der Energiemodellregion geht es vor allem darum, dass die Gemeinden voneinander lernen und miteinander umsetzen. Die Aufgabe des Projektmanagers sieht Unterberger darin, diese Zusammenarbeit zu unterstützen, auch durch Information, Beratung, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit.
Welche Potenziale hat nun die Region? Im Bereich Wärme reichen diese von Nahwärme aus Biomasse bis zum Energiesparen durch Gebäudesanierung, im Bereich Strom von der Photovoltaik-anlage mit Bürgerbeteiligung bis zum Pilotprojekt Holzverstromung, beim Verkehr von der E-Mobilität bis zum Kommunalkonzept. Eine erste Aktion sollen Spritspartrainings werden. Unterberger: „Von der EMI soll jeder Bürger etwas haben."
Die Mitgliedsgemeinden
Die EMI Energieautarke Modellregion Innviertel-Hausruck besteht aus 21 Gemeinden in vier Bezirken, namentlich
in Braunau (5) Altheim, Mining, Moosbach, St. Veit und Weng,
in Ried (11) Andrichsfurt, Antiesenhofen, Gurten, Kirchdorf, Kirchheim, Mörschwang, Obernberg, Reichersberg, St. Georgen, Taiskirchen und Utzenaich,
in Grieskirchen (3) Rottenbach, Weibern und Wendling sowie
in Schärding (2) Dorf an der Pram und Zell an der Pram.
„Das Wichtigste am Konzept einer Energiemodellregion ist es, ein Netzwerk aufzubauen", erläutert Daniel Unterberger. Er hatte im März das Projektmanagement der Modellregion Innviertel-Hausruck übernommen...
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