Heimspiel für Christian Wirth im Gewäxhaus Ennsdorf
Julian Gillesberger, Marcus Wall, Christian Wirth und Stephan Punderlitschek (v. l.) verkörpern gemeinsam das Spring String Quartet. (Foto: KarinLohbergerPhotography)
ENNSDORF. Das Spring String Quartet bringt alle Voraussetzungen für ein klassisches Streichquartett mit sich: zwei Geigen, eine Bratsche, ein Cello. Doch der Ennsdorfer Christian Wirth und seine Musikerkollegen gehen ganz bewusst abseits der klassischen Pfade – weg von Mozart und Haydn, hin zu Deep Purple und Police. Nach der Carnegie Hall in New York und dem internationalen Jazz Festival in Montreal/Kanada führt sie ihr Weg auf Einladung des Kulturvereins K+ ins Gewäxhaus nach Ennsdorf.
Tips: Nach Konzerten in großen Teilen Europas und Amerika spielen Sie nun erstmals in Ihrer Heimatgemeinde Ennsdorf. Eine besondere Herausforderung?
Christian Wirth: Ja und nein. Natürlich ist ein Konzert in einem großen Saal irgendwo auf der Welt, wie etwa der Carnegie Hall in New York, ein Highlight. Es ist aber auch etwas Besonderes vor heimischem Publikum zu spielen. Vor Leuten, die man kennt, Freunden, Nachbarn. Vielleicht kann ich ja auch den einen oder anderen ins Konzert locken, der sonst eher einen Bogen um klassische Musik macht.
Tips: Was dürfen die Zuhörer denn musikalisch erwarten?
Wirth: Der Titel des Abends heißt „Highway Stars", gleich wie unsere aktuelle dritte eigene CD. Darauf findet sich ein Mix aus eigenen Stücken und Klassikern der Rock- und Pop-Geschichte.
Tips: Das Spring String Quartet feiert heuer sein 15-jähriges Jubiläum. Die Besetzung ist seither immer dieselbe. Beeindruckend. War die große Karriere denn schon immer geplant?
Wirth: Überhaupt nicht. Wir haben uns während unseres Musikstudiums kennen gelernt und gemerkt, dass unsere Vorstellungen in dieselbe Richtung gehen. Wir wollten die Musik, die uns damals gefallen hat, auf ein Streichquartett ummünzen. Das war 1997. Fünf Jahre später haben wir unsere erste CD „Train Songs" veröffentlicht, die sehr erfolgreich war. 2003 tourten wir schließlich mit der New Yorker Jazzlegende Lee Konitz durch Europa, das war der Durchbruch.
Tips: Wie sieht die Zukunft des Spring String Quartet aus?
Wirth: Im Frühjahr 2013 touren wir zum dritten Mal durch die USA. Auf dem Programm stehen Solo-Konzerte wie auch gemeinsam mit dem Ohad Talmor Ensemble. Danach werden wir mit dem mosambikanischen Superstar Stewart Sukuma den afrikanischen Kontinent bereisen. Im Herbst folgt dann eine ausgedehnte Europatournee mit Konstantin Wecker und Angelika Kirchschlager.
WANN & WO
Freitag, 21. September 2012
Gewäxhaus, Ennsdorf
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr
VVK: Ö-Ticket-Partner; in Ennsdorf: Gemeindeamt, Volksbank; in Enns: Libro, Volksbank, Trafik Ortbauer (im Merkur), Raiffeisenbank, Tabak-Trafik Stöckl, Christian Markus; in St. Valentin: World of Travel Reisebüro, Raiffeisenkasse St. Valentin-Haag und Langenhart, Volksbank, Erste Bank AG;
Weitere Infos: www.ssq.at und www.k-plus.at
Christian Wirth: Ja und nein. Natürlich ist ein Konzert in einem großen Saal irgendwo auf der Welt, wie etwa der Carnegie Hall in New York, ein Highlight. Es ist aber auch etwas Besonderes vor heimischem Publikum zu spielen. Vor Leuten, die man kennt, Freunden, Nachbarn. Vielleicht kann ich ja auch den einen oder anderen ins Konzert locken, der sonst eher einen Bogen um klassische Musik macht.
Tips: Was dürfen die Zuhörer denn musikalisch erwarten?
Wirth: Der Titel des Abends heißt „Highway Stars", gleich wie unsere aktuelle dritte eigene CD. Darauf findet sich ein Mix aus eigenen Stücken und Klassikern der Rock- und Pop-Geschichte.
Tips: Das Spring String Quartet feiert heuer sein 15-jähriges Jubiläum. Die Besetzung ist seither immer dieselbe. Beeindruckend. War die große Karriere denn schon immer geplant?
Wirth: Überhaupt nicht. Wir haben uns während unseres Musikstudiums kennen gelernt und gemerkt, dass unsere Vorstellungen in dieselbe Richtung gehen. Wir wollten die Musik, die uns damals gefallen hat, auf ein Streichquartett ummünzen. Das war 1997. Fünf Jahre später haben wir unsere erste CD „Train Songs" veröffentlicht, die sehr erfolgreich war. 2003 tourten wir schließlich mit der New Yorker Jazzlegende Lee Konitz durch Europa, das war der Durchbruch.
Tips: Wie sieht die Zukunft des Spring String Quartet aus?
Wirth: Im Frühjahr 2013 touren wir zum dritten Mal durch die USA. Auf dem Programm stehen Solo-Konzerte wie auch gemeinsam mit dem Ohad Talmor Ensemble. Danach werden wir mit dem mosambikanischen Superstar Stewart Sukuma den afrikanischen Kontinent bereisen. Im Herbst folgt dann eine ausgedehnte Europatournee mit Konstantin Wecker und Angelika Kirchschlager.
WANN & WO
Freitag, 21. September 2012
Gewäxhaus, Ennsdorf
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr
VVK: Ö-Ticket-Partner; in Ennsdorf: Gemeindeamt, Volksbank; in Enns: Libro, Volksbank, Trafik Ortbauer (im Merkur), Raiffeisenbank, Tabak-Trafik Stöckl, Christian Markus; in St. Valentin: World of Travel Reisebüro, Raiffeisenkasse St. Valentin-Haag und Langenhart, Volksbank, Erste Bank AG;
Weitere Infos: www.ssq.at und www.k-plus.at
Tips: Nach Konzerten in großen Teilen Europas und Amerika spielen Sie nun erstmals in Ihrer Heimatgemeinde Ennsdorf. Eine besondere Herausforderung?Christian Wirth: Ja und nein. Natürlich ist ein Konzert in einem...
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