TIPS WEIHNACHTSAKTION - Schule, Essen und Medizin für Waisenkinder in Kenia
Oliver Rajal mit dem Mädchen Sofia in der Nursery School in Kenia. Sie ist zwar kein Waisenkind, steht aber auch unter dem Schutz von Karibu care.
SCHÖNAU. Eine Nursery School (Kindergarten) für Waisenkinder ermöglichte Oliver Rajal mit dem Verein Karibu care in Kenia, Afrika. Nach einer Reise in den „schwarzen Kontinent" wollte er den Kindern längerfristig helfen.
„In Mtwapa in Kenia gibt es eine sehr hohe HIV-Rate und deshalb viele Waisenkinder. Diese werden von ihren Verwandten oder von Pflegeeltern aufgenommen. Das Problem dort ist, dass die Familien selbst viele Kinder haben und die Waisen nur die zweite Geige spielen. Sie bekommen keine Schulbildung und wenig Nahrung", erzählt Oliver Rajal, der sich schon selbst ein Bild von der Lebenssituation in Kenia gemacht hat. Gemeinsam mit Karibu care will Rajal diesen Kindern Nahrung, Bildung und eine medizinische Grundversorgung ermöglichen. „Der Verein wurde im Burgenland von Eva Knotzer gegründet mit dem Ziel, soziale Projekte in Kenia umzusetzen. Es gibt schon einige Brunnenanlagen in der Gegend, aber wir wollten der Region etwas Nachhaltiges geben", sagt Rajal. So entstand die Idee eines Kindergartens. Mit Spendengeldern und ehrenamtlicher Arbeit wurde der Kindergarten aufgebaut. „Die Spenden kommen eins zu eins in Afrika an. Es wird nichts davon für unsere Flüge oder ähnliches verwendet, wir zahlen uns alles selbst", betont Rajal. Im Jänner 2010 begann der erste Jahrgang, elf Kinder werden momentan in der Nursery School betreut. „Im Vollbetrieb werden es 33 Kinder sein, es gibt drei Jahrgänge." Das Personal – zwei Wächter, eine Köchin und eine Lehrerin – ist einheimisch und wird vom Verein bezahlt.
Weitere Projekte
Als nächste Schritte werden das Schulgebäude aufgestockt und eine Selbstversorgerfarm gebaut. „Bei meinem nächsten Aufenthalt im März muss über das Grundstück für die Farm verhandelt werden. Es ist sehr wichtig, dass der Grund gekauft wird. Nur so wird sicher gestellt, dass wir nicht plötzlich alles verlieren." Der kleine Selbstversorgerbetrieb wird spielerisch in den Unterricht eingebaut. Die Kinder können lernen, wie man etwas anpflanzt, erntet und davon leben kann.
„Die drei wichtigsten Standbeine von Karibu care sind Bildung, Nahrung und medizinische Versorgung. In der Schule werden die Kinder natürlich verköstigt, es gibt eine Jause und ein Mittagessen. Die Schule selbst dauert bis vier Uhr nachmittags, es gibt ein Nachmittagsschläfchen und der Unterricht wird spielerisch gestaltet. Eine eigene kleine Apotheke soll die medizinische Grundversorgung sicherstellen", erklärt Rajal, selbst im Vorstand von Karibu care.
Tips-Leser können helfen
Wer die Waisenkinder in Kenia unterstützen will: Spendenkonto 02000-030797, BLZ 20267 – bitte mit dem Hinweis „Tips Weihnachtsaktion". Tips veröffentlicht die Spendernamen, aber natürlich sind auch anonyme Spenden willkommen. Weitere Infos zu Karibu care gibt es unter www.karibucare.com oder auf Facebook. Oliver Rajal und Manfred Viehböck erzählen mit Bildern am Samstag, dem 17. Dezember im Pfarrsaal Schönau von ihren Einsätzen in Kenia.
WANN & WO
Samstag, 17. Dezember 2011
19.30 Uhr / Pfarrsaal Schönau
„In Mtwapa in Kenia gibt es eine sehr hohe HIV-Rate und deshalb viele Waisenkinder. Diese werden von ihren Verwandten oder von Pflegeeltern aufgenommen. Das Problem dort ist, dass die Familien selbst viele Kinder haben und die Waisen nur die zweite Geige spielen. Sie bekommen keine Schulbildung und wenig Nahrung", erzählt Oliver Rajal, der sich schon selbst ein Bild von der Lebenssituation in Kenia gemacht hat. Gemeinsam mit Karibu care will Rajal diesen Kindern Nahrung, Bildung und eine medizinische Grundversorgung ermöglichen. „Der Verein wurde im Burgenland von Eva Knotzer gegründet mit dem Ziel, soziale Projekte in Kenia umzusetzen. Es gibt schon einige Brunnenanlagen in der Gegend, aber wir wollten der Region etwas Nachhaltiges geben", sagt Rajal. So entstand die Idee eines Kindergartens. Mit Spendengeldern und ehrenamtlicher Arbeit wurde der Kindergarten aufgebaut. „Die Spenden kommen eins zu eins in Afrika an. Es wird nichts davon für unsere Flüge oder ähnliches verwendet, wir zahlen uns alles selbst", betont Rajal. Im Jänner 2010 begann der erste Jahrgang, elf Kinder werden momentan in der Nursery School betreut. „Im Vollbetrieb werden es 33 Kinder sein, es gibt drei Jahrgänge." Das Personal – zwei Wächter, eine Köchin und eine Lehrerin – ist einheimisch und wird vom Verein bezahlt.
Weitere Projekte
Als nächste Schritte werden das Schulgebäude aufgestockt und eine Selbstversorgerfarm gebaut. „Bei meinem nächsten Aufenthalt im März muss über das Grundstück für die Farm verhandelt werden. Es ist sehr wichtig, dass der Grund gekauft wird. Nur so wird sicher gestellt, dass wir nicht plötzlich alles verlieren." Der kleine Selbstversorgerbetrieb wird spielerisch in den Unterricht eingebaut. Die Kinder können lernen, wie man etwas anpflanzt, erntet und davon leben kann.
„Die drei wichtigsten Standbeine von Karibu care sind Bildung, Nahrung und medizinische Versorgung. In der Schule werden die Kinder natürlich verköstigt, es gibt eine Jause und ein Mittagessen. Die Schule selbst dauert bis vier Uhr nachmittags, es gibt ein Nachmittagsschläfchen und der Unterricht wird spielerisch gestaltet. Eine eigene kleine Apotheke soll die medizinische Grundversorgung sicherstellen", erklärt Rajal, selbst im Vorstand von Karibu care.
Tips-Leser können helfen
Wer die Waisenkinder in Kenia unterstützen will: Spendenkonto 02000-030797, BLZ 20267 – bitte mit dem Hinweis „Tips Weihnachtsaktion". Tips veröffentlicht die Spendernamen, aber natürlich sind auch anonyme Spenden willkommen. Weitere Infos zu Karibu care gibt es unter www.karibucare.com oder auf Facebook. Oliver Rajal und Manfred Viehböck erzählen mit Bildern am Samstag, dem 17. Dezember im Pfarrsaal Schönau von ihren Einsätzen in Kenia.
WANN & WO
Samstag, 17. Dezember 2011
19.30 Uhr / Pfarrsaal Schönau
SCHÖNAU. Eine Nursery School (Kindergarten) für Waisenkinder ermöglichte Oliver Rajal mit dem Verein Karibu care in Kenia, Afrika. Nach einer Reise in den „schwarzen Kontinent" wollte er den Kindern längerfristig...
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