Steinbruchpläne lösen in Bad Ischl Proteste aus
Die geplante Verzehnfachung des Steinbruches Kerschbaumeben (rote Fläche) stößt auf einhelligen und heftigen Widerstand der Ischler Stadtpolitik.
BAD ISCHL. Die Firma Mittendorfer GmbH betreibt im Ortsteil Rettenbach an der Gemeindegrenze zu Ebensee den 2,2 Hektar großen „Kalksteinbruch Kerschbaumeben". Nun sie hat um eine Bergwerksberechtigung im Ausmaß von 27,5 Hektar bis zu 725 Höhenmetern angesucht und löst damit heftigen Widerstand der Ischler Stadtpolitiker aus.
„Das bedeutet eine Verzehnfachung der momentanen Fläche was 35 Fußballfeldern entspricht", versucht Bürgermeister Hannes Heide die Dimensionen klar zu machen. Er und sämtliche Ischler Gemeinderatsfraktionen lehnen die Ausbaupläne Mittendorfers vehement ab. Sie befürchten einen massiven Eingriff ins Landschaftsbild, unzumutbaren Lärm und eine Verschlechterung der Luftqualität. „Das ist einfach mit der Positionierung Ischls als Tourismus- und Luftkurort nicht vereinbar", so Heide. „Die Investitionen in Tourismusprojekte und die Aufforstungen nach den ,Kyrill‘-Windfällen würden damit ad absurdum geführt", meint auch VP-Vizebürgermeister Christian Zierler. „Wir sind verpflichtet unsere Lebensqualität zu erhalten", so FP-Mandatar Anton Fuchs. Was die Gemeindevertreter besonders ärgert: Die Stadtgemeinde hat im Bewilligungsverfahren keine Parteienstellung und daher rechtlich kaum Einflussmöglichkeiten. Die Mittendorfer GmbH versucht die Wogen zu glätten und stellte das Projekt Montagabend den Gemeinderatsfraktionen vor. Keinesfalls werde die Fläche von 27,5 Hektar auf einmal geöffnet werden. „Der Abbau wird in notwendigen Etappen Schritt für Schritt mit einer fortlaufenden Rekultivierung mit gleichzeitig geringstmöglicher Einsehbarkeit geplant", so Mittendorfer in einer Stellungnahme.
Die Ischler Politiker wollen den Beteuerungen des Steinbruchbetreibers kaum Glauben schenken. „Schon vor sieben Jahren hat man uns den heutigen Steinbruch auf´s Aug gedrückt, mit dem Argument, dass kein weiterer Ausbau geplant sei", so der Grüne Landtagsabgeordnete Markus Reitsamer.
„Das bedeutet eine Verzehnfachung der momentanen Fläche was 35 Fußballfeldern entspricht", versucht Bürgermeister Hannes Heide die Dimensionen klar zu machen. Er und sämtliche Ischler Gemeinderatsfraktionen lehnen die Ausbaupläne Mittendorfers vehement ab. Sie befürchten einen massiven Eingriff ins Landschaftsbild, unzumutbaren Lärm und eine Verschlechterung der Luftqualität. „Das ist einfach mit der Positionierung Ischls als Tourismus- und Luftkurort nicht vereinbar", so Heide. „Die Investitionen in Tourismusprojekte und die Aufforstungen nach den ,Kyrill‘-Windfällen würden damit ad absurdum geführt", meint auch VP-Vizebürgermeister Christian Zierler. „Wir sind verpflichtet unsere Lebensqualität zu erhalten", so FP-Mandatar Anton Fuchs. Was die Gemeindevertreter besonders ärgert: Die Stadtgemeinde hat im Bewilligungsverfahren keine Parteienstellung und daher rechtlich kaum Einflussmöglichkeiten. Die Mittendorfer GmbH versucht die Wogen zu glätten und stellte das Projekt Montagabend den Gemeinderatsfraktionen vor. Keinesfalls werde die Fläche von 27,5 Hektar auf einmal geöffnet werden. „Der Abbau wird in notwendigen Etappen Schritt für Schritt mit einer fortlaufenden Rekultivierung mit gleichzeitig geringstmöglicher Einsehbarkeit geplant", so Mittendorfer in einer Stellungnahme.
Die Ischler Politiker wollen den Beteuerungen des Steinbruchbetreibers kaum Glauben schenken. „Schon vor sieben Jahren hat man uns den heutigen Steinbruch auf´s Aug gedrückt, mit dem Argument, dass kein weiterer Ausbau geplant sei", so der Grüne Landtagsabgeordnete Markus Reitsamer.
BAD ISCHL. Die Firma Mittendorfer GmbH betreibt im Ortsteil Rettenbach an der Gemeindegrenze zu Ebensee den 2,2 Hektar großen „Kalksteinbruch Kerschbaumeben". Nun sie hat um eine Bergwerksberechtigung im Ausmaß...
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