Grünen-Kritik an Vorgangsweise bei Suche nach Betriebsbaugebiet

Hans Promberger Hans Promberger, Tips Redaktion, 21.04.2017 13:58 Uhr

GMUNDEN/GSCHWANDT. „Grundsätzlich hätten die Verantwortungsträger wie die INKOBA Salzkammergut Nord-Bürgermeister den Geschäftsführern der bauwilligen Betrieben niemals für diesen Standort an der Ostumfahrung die Zunge lang machen dürfen!“ sagt Clemens Stammler, Sprecher der Grünen Bäuerinnen und Bauern.

Die Abteilung Gesamtverkehrsplanung und öffentlicher Verkehr der Landesregierung hat vor wenigen Tagen die Vorschläge eines Gutachters für Zu- und Abfahrten zum geplanten Betriebsbaugebiet Moosham abgelehnt. Dort wollten die in Gmunden beheimateten Betriebe Fural und Ideal Kältetechnik ihre Zentralen ansiedeln - Tips berichtete. Dass alle sechs Stellungnahmen, unter anderem der Forstabteilung, der Umweltanwaltschaft und der Abteilung für Oberflächenwasser negativ ausfielen, sei vorhersehbar gewesen. Schon beim Genehmigungsverfahren der Ostumfahrung habe es laut Stammler den Grundsatzbeschluss des Landes gegeben, dass an dieser Umfahrung keine Betriebsansiedlung stattfinden sollte.

Plan B - schnellstmöglich Lösungen finden

„Viel Zeit ist durch die Fehleinschätzung der Bürgermeister vergeudet worden. So hätte man zum Beispiel das in einem von Fural in Auftrag gegebenen Privatgutachten zweitgereihte Grundstück längst einer näheren Überprüfung unterziehen können. Es handelt sich dabei um das Grundstück in der Gemeinde Pinsdorf gegenüber der Firma Vorwagner. Das Grundstück ist bereits jetzt von Gewerbegebiet umgeben und voll aufgeschlossen. Aber auch hier gilt es eine ordentliche Straßenanbindung herzustellen. Eine Verkehrslösung ist hier jedoch ohnehin erforderlich, da die Zufahrten zu Vorwagner und Kieninger Bau bereits jetzt unzulänglich scheinen. Ich halte dieses Grundstück für zumindest einen der beiden Betriebe für geeignet“, sagt Stammler.

Das sehen die Betriebe allerdings anders. Andere Flächen seien zu klein, oft fehlten Erweiterungsflächen oder eine verkehrstechnische Anbindung. Eine Absiedelung der Produktion steht somit im Raum.

 

 

Artikel weiterempfehlen:

+ Jetzt verfassen

Kommentar verfassen






Rams verpassen die Mission Bowl

Rams verpassen die "Mission Bowl"

GMUNDEN. Nichts wurde es mit dem ersten Titel für die Rams: Im Finale der Division IV unterliegen die Gmundner den Znojmo Knights mit 7:24. weiterlesen »

Ballett: „Salz – Schatz des Ausseerlandes“

Ballett: „Salz – Schatz des Ausseerlandes“

BAD AUSSEE. Spuren, die Salz im Salzkammergut hinterlassen hat, stehen im Mittelpunkt der Aufführungen der Vereinigung Wiener Staatsopernballett. weiterlesen »

Das Tierheim Altmünster zieht Bilanz

Das Tierheim Altmünster zieht Bilanz

Eine Bilanz des ersten Halbjahres 2017 im Tierheim Altmünster zeigt, dass von 1.1.2017 bis 30.6.2017 um sieben Tiere mehr im Heim eingezogen sind, als im Vergleich zu 2016. weiterlesen »

Betrunkener Busfahrer wollte Parkgebühr nicht bezahlen

Betrunkener Busfahrer wollte Parkgebühr nicht bezahlen

BEZIRK GMUNDEN. Ein 54-jähriger kroatischer Busfahrer weigerte sich, eine Parkgebühr von 30 Euro zu bezahlen; ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,6 Promille. weiterlesen »

Erschöpfter Wanderer von Bergrettung ins Tal chauffiert

Erschöpfter Wanderer von Bergrettung ins Tal chauffiert

BEZIRK GMUNDEN. Von einer Forststraße im Bereich der Lippenalm wurde am 22. Juli am frühen Nachmittag ein 39-jähriger Wanderer von der Bergrettung nach einem Notruf per PKW ins Tal gefahren. weiterlesen »

Strandbadrevolution und einiges mehr

Strandbadrevolution und einiges mehr

EBENSEE/GMUNDEN. Mit einem vielfältigen Programm locken derzeit wieder die Salzkammergut Festwochen Gmunden.  weiterlesen »

Auch im Bezirk Gmunden ist die Polizei-Personaldecke dünn

Auch im Bezirk Gmunden ist die Polizei-Personaldecke dünn

BEZIRK GMUNDEN. Österreichweit ist derzeit eine Diskussion rund um fehlende Polizisten in den Dienststellen entbrannt. Zahlen aus dem Innenministerium zufolge sind in ganz OÖ 446 Dienstposten nicht besetzt ... weiterlesen »

Trauer um „Engel von Cartagena“ – Gmunder Missionarin verstarb mit 98

Trauer um „Engel von Cartagena“ – Gmunder Missionarin verstarb mit 98

GMUNDEN/CARTAGENA. Schwester Elfride Jagersberger wurde 1919 in Gmunden geboren, wuchs in Scharnstein auf und trat bereits mit 15 Jahren in den Orden Franziskanischer Missionsschwestern von Maria Hilf ... weiterlesen »


Wir trauern