Auftakt: 18. Donaufestwochen im Strudengau bringen die Region zum Klingen
Schriftstellerin Julya Rabinowich (oben) und das Ensemble „vivante“ Fotos: maf
GREIN. Die Donaufestwochen sind zu einer Institution geworden, die aus dem Kultursommer Oberösterreichs nicht mehr wegzudenken ist.
Zum zehnjährigen Jubiläumsauftakt von Intendantin Michi Gaigg erzählte das renommierte österreichische Ensemble „vivante" mit Girolamo Kapspergers schwungvoller Musik und emotionalen Arien von Liebesleid und Liebesfreud. Im Arkadenhof des Schlosses verschmolzen die vielfältigen Klangfarben des Ensembles mit Sopran-, Countertenor- und Bassstimmen zu einem Hörerlebnis erster Güte, das im Anschluss mit minutenlangem, euphorischem Beifall honoriert wurde.
Rabinowich über den Opernschauplatz ihrer Kindheit
Traditionell eröffnete eine Stimme der österreichischen Gegenwartsliteratur die Veranstaltungsreihe. Schriftstellerin Julya Rabinowich lernte Schloss Greinburg als Opernschauplatz in ihrer Kindheit kennen. Ihr Vater war damals für das Bühnenbild verantwortlich. „Mit einem Blick zurück nach vorne“ beschrieb sie das Spannungsfeld von gestern und morgen, die Verknüpfung von Altem, wie Barockmusik, mit neuer Interpretation und jungen Künstlern. Sie erinnerte sich auch an ihren ersten Sommerflirt im Arkadenhof: „Die Erotik des Augenblicks lehrte mich die Dramen, die ich auf der Bühne erlebte, besser zu verstehen.“
Michi Gaiggs Gespür für aufstrebende Talente
Die Brücke zur Moderne schlugen am Eröffnungswochenende die Junge Philharmonie Salzburg und der Wiener Kammerchor unter der Leitung von Michael Grohotolsky. Mit Michi Gaiggs Gespür für aufstrebende Talente sind die Festwochen zu einem über die Grenzen hinaus bekannten, geschätzten Festival geworden, einzigartig im deutschen Sprachraum. Erstmals werden heuer zeitgenössischer Tanz und Volksmusik in das Programm eingebunden, Details unter http://www.donau-festwochen.at/
Rabinowich über den Opernschauplatz ihrer Kindheit
Traditionell eröffnete eine Stimme der österreichischen Gegenwartsliteratur die Veranstaltungsreihe. Schriftstellerin Julya Rabinowich lernte Schloss Greinburg als Opernschauplatz in ihrer Kindheit kennen. Ihr Vater war damals für das Bühnenbild verantwortlich. „Mit einem Blick zurück nach vorne“ beschrieb sie das Spannungsfeld von gestern und morgen, die Verknüpfung von Altem, wie Barockmusik, mit neuer Interpretation und jungen Künstlern. Sie erinnerte sich auch an ihren ersten Sommerflirt im Arkadenhof: „Die Erotik des Augenblicks lehrte mich die Dramen, die ich auf der Bühne erlebte, besser zu verstehen.“
Michi Gaiggs Gespür für aufstrebende Talente
Die Brücke zur Moderne schlugen am Eröffnungswochenende die Junge Philharmonie Salzburg und der Wiener Kammerchor unter der Leitung von Michael Grohotolsky. Mit Michi Gaiggs Gespür für aufstrebende Talente sind die Festwochen zu einem über die Grenzen hinaus bekannten, geschätzten Festival geworden, einzigartig im deutschen Sprachraum. Erstmals werden heuer zeitgenössischer Tanz und Volksmusik in das Programm eingebunden, Details unter http://www.donau-festwochen.at/
Zum zehnjährigen Jubiläumsauftakt von Intendantin Michi Gaigg erzählte das renommierte österreichische Ensemble „vivante" mit Girolamo Kapspergers schwungvoller Musik und emotionalen Arien von Liebesleid...
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