Veranstaltungen über Geistheiler: AK und Ärztekammer warnen
TOLLET. „Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg -- medizinisch beweisbar" verspricht der „Bruno Gröning Freundeskreis" bei Veranstaltungen im Schloss Tollet. Der Konsumentenschutz der AK und die Ärztekammer warnen davor.
Ein Vortrag über die Lehre des Geistheilers Gröning (1906-1959) und ein fast fünfstündiger Film stehen am Programm. Dabei soll man erfahren, wie man mittels Heilstrom Heilkraft aufnehmen kann. Die Botschaft lautet: Es gibt kein Unheilbar, Gott ist der größte Arzt". Heilungen von unheilbaren Krankheiten seien mit der Lehre möglich, sie helfe auch bei Drogensucht und bei Schwierigkeiten in Schule und Beruf etc. Um Krankheiten zu vermeiden, müsse man den Kontakt zu satanistischen Menschen meiden und ein gottgewolltes Leben führen. Heilung geschehe, wenn sich der Mensch keine Gedanken um seine Krankheit mache. Die „Medizinisch-wissenschaftliche Fachgruppe" (MWF) des „Freundeskreises" könne das beweisen.
Peter Niedermoser, Präsident der OÖ Ärztekammer sieht darin einen „sektenartigen Charakter" und erklärt: „Studien, wie wir sie wissenschaftlich verstehen, können das nicht beweisen". Der Besuch der Veranstaltungen ist für ihn nicht empfehlenswert.
So sieht es auch Georg Rathwallner, oberster Konsumentenschützer der AK OÖ: „Alle esoterischen Ansätze sind mit Vorsicht zu genießen. Wer eine Krankheit hat, geht am besten zum Arzt und wenn der nicht passt, geht er am besten zum nächsten Arzt".
Herbert Mühringer, Referent für Weltanschauungsfragen der Diözese Linz erklärt: „Geistheilungen gehören zu den naturwissenschaftlich nicht beweisbaren Therapiemethoden". Er verweist auf die Homepage www.weltanschauungsfragen.at (Lexikon), auf der mehrere Kritikpunkte aufgelistet sind. Unter anderem wird kritisiert, dass Gröning zu einem „Allheilmittel" stilisiert wird und dass ein einfaches Schwarz-Weiß-Schema zur Erklärung der Welt gelehrt werde.
Zu Lebzeiten leitete Gröning den Heilstrom in Stanniolkugeln, die als Antennen zur Weitergabe dienen sollten. Heute werden zu diesem Zweck Fotos von Gröning genommen.
Ein Vortrag über die Lehre des Geistheilers Gröning (1906-1959) und ein fast fünfstündiger Film stehen am Programm. Dabei soll man erfahren, wie man mittels Heilstrom Heilkraft aufnehmen kann. Die Botschaft lautet: Es gibt kein Unheilbar, Gott ist der größte Arzt". Heilungen von unheilbaren Krankheiten seien mit der Lehre möglich, sie helfe auch bei Drogensucht und bei Schwierigkeiten in Schule und Beruf etc. Um Krankheiten zu vermeiden, müsse man den Kontakt zu satanistischen Menschen meiden und ein gottgewolltes Leben führen. Heilung geschehe, wenn sich der Mensch keine Gedanken um seine Krankheit mache. Die „Medizinisch-wissenschaftliche Fachgruppe" (MWF) des „Freundeskreises" könne das beweisen.
Peter Niedermoser, Präsident der OÖ Ärztekammer sieht darin einen „sektenartigen Charakter" und erklärt: „Studien, wie wir sie wissenschaftlich verstehen, können das nicht beweisen". Der Besuch der Veranstaltungen ist für ihn nicht empfehlenswert.
So sieht es auch Georg Rathwallner, oberster Konsumentenschützer der AK OÖ: „Alle esoterischen Ansätze sind mit Vorsicht zu genießen. Wer eine Krankheit hat, geht am besten zum Arzt und wenn der nicht passt, geht er am besten zum nächsten Arzt".
Herbert Mühringer, Referent für Weltanschauungsfragen der Diözese Linz erklärt: „Geistheilungen gehören zu den naturwissenschaftlich nicht beweisbaren Therapiemethoden". Er verweist auf die Homepage www.weltanschauungsfragen.at (Lexikon), auf der mehrere Kritikpunkte aufgelistet sind. Unter anderem wird kritisiert, dass Gröning zu einem „Allheilmittel" stilisiert wird und dass ein einfaches Schwarz-Weiß-Schema zur Erklärung der Welt gelehrt werde.
Zu Lebzeiten leitete Gröning den Heilstrom in Stanniolkugeln, die als Antennen zur Weitergabe dienen sollten. Heute werden zu diesem Zweck Fotos von Gröning genommen.
TOLLET. „Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg -- medizinisch beweisbar" verspricht der „Bruno Gröning Freundeskreis" bei Veranstaltungen im Schloss Tollet. Der Konsumentenschutz der AK und die Ärztekammer...
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