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Laufen abseits der Norm

Tips Redaktion   Elisabeth Lidauer aus Grieskirchen, Tips Redaktion, erstellt am 18.07.2012, 00:00 Uhr


Richard Barker bestritt im französischen Antibes einen Ultralauf, bei dem er 430,5 Kilometer in sechs Tagen zurücklegte.  

HAAG/FRANKREICH. Es gibt Menschen, die verrückte Dinge tun. Und es gibt Richard Barker aus Haag -- er ist ein Athlet mit klaren Zielen. Diese Ziele haben den Hausruckviertler heuer nach Antibes an der Cote d’Azur geführt, wo er 430,5 Kilometer in sechs Tagen zurücklegte -- zu Fuß.
In Antibes gibt es nicht nur Filmstars und schöne Strände, sondern auch die legendäre internationale Ultralaufveranstaltung „6 jours d’Antibes“. Alljährlich stellen sich zum Ultralauffest in dem südfranzösischen Badeort die Spitzenläufer des Ultralaufsports einem breiten Publikum vor. Bei dieser einwöchigen Laufveranstaltung dreht sich sprichwörtlich alles um eine 1,025 Kilometer lange Schleife. Sechs Tage lang ging es für die Läufer immer im Kreis auf der Laufstrecke. „Die Regeln sind einfach“, erklärte Barker, „jeder kann sich das Rennen einteilen, wie er will. Wer gewinnen möchte, darf natürlich so wenig wie möglich schlafen“. Barker schlief in den sechs Tagen des Rennens insgesamt nur 20 Stunden. Barker, Mitglied beim Laufverein LC MKW Hausruck, der seinen ersten Marathon vor 30 Jahren in London bestritt, wagte sich erstmals im Vorjahr an einen mehrtägigen Ultralauf heran – beim 72-Stunden-Lauf lief er insgesamt 273 Kilometer. „Einen sechstägigen Lauf zu beschreiben ist schwer. Es ist – eine gewisse Kondition vorausgesetzt – mehr eine Mentale Disziplin. Auch ein Ultralauf beginnt mit dem ersten Schritt. Die Kunst ist es aber, über so viele Stunden und Tage mit sich selbst klarzukommen. Wer das kann, erlebt etwas Wunderbares. Es gibt nur einen richtigen Weg, und das ist der eigene“, erklärt Barker, „der Sechs-Tage-Lauf in Antibes war für mich viel mehr als eine sportliche Herausforderung. Rückblickend scheint mir, als hätte ich in dieser einen Woche die Lebenserfahrung von 20 Jahren gemacht. Ich weiß jetzt auch, dass in mir – und in jeden von uns – ungezählte Möglichkeiten stecken, die darauf warten, Wirklichkeit zu werden“. Jetzt gibt es für Barker eine wohlverdiente Pause. Seinen nächsten „Ultra“ bestreitet er im September in Steyr.
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Laufen abseits der Norm

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