Neue Strukturen am FAB-Standort: Mehr Klienten in normale Betriebe

Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 12.06.2012

HASLACH. Menschen mit Beeinträchtigungen haben das Recht auf einen Geschützten Arbeitsplatz. Zunehmend wird aber versucht, diese Klienten in „normalen Betrieben“ unterzubringen. Auch beim FAB-Standort in Haslach wird deshalb umstrukturiert.

Derzeit befinden sich 440 Menschen in Oberösterreich in einer Geschützten Werkstätte und nur 50 in Fremdbetrieben, weiß Silvia Kunz, Geschäftsführerin des Sozialunternehmens FAB. Diese Quote soll sich auf Wunsch des Landes OÖ erhöhen und das Modell „Arbeitsbegleitung“ häufiger zum Einsatz kommen. „Künftig sollen 330 Klienten in Geschützten Werkstätten betreut werden und 210 in begleitenden Jobs. In Summe wird es also mehr Arbeitsplätze geben. Das ist auch nötig, weil es lange Wartelisten gibt“, zeigt Kunz auf. Das Recht auf einen Geschützten Arbeitsplatz geht aber nicht verloren, „die Menschen bleiben immer bei uns angestellt“. In Haslach werden zurzeit 15 Menschen betreut, von denen einige in einen Betrieb der Region wechseln sollen. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass Klienten dann dauerhaft in die Firmen integriert werden“, sagt die Geschäftsführerin des österreichischen Marktführers auf dem Gebiet der Arbeitsintegration.   Neues Projekt für Jugendliche   Die Kapazitäten, die in Haslach durch die Umstrukturierung frei werden, fallen nicht dem Sparstift zum Opfer: „Es wird ein neues Programm geben, das sich um berufliche Qualifizierung von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen dreht.“ Junge Leute werden drei Jahre weitergebildet, um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

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