Equal Pay Day: Frauen in Sachen Gehalt noch immer im Nachteil
Rudolf Diensthuber, Christina Ebner, Julia Laßl und Bürgermeister Wolfgang Veitz (v. l.).
KIRCHDORF. Frauen verdienen im Bezirk Kirchdorf für die gleiche Arbeit um 28,5 Prozent weniger als Männer. Auf diese Benachteiligung machten die ÖGB Frauen am Equal Pay Day öffentlich aufmerksam.
„Wir gehen mit dem Thema an die Öffentlichkeit, damit die Frauen den Mut haben, etwas zu fordern. Denn meistens wollen sie ihren Job nicht verlieren. Es besteht jedoch kein Kündigungsgrund, wenn Frauen ein höheres Einkommen fordern", erklärt der ÖGB Bezirksvorsitzende Rudolf Diensthuber.
Das Einkommen der ganzjährig vollzeitbeschäftigten Frauen im Bezirk Kirchdorf beträgt mit 29.254 Euro um 11.638 Euro (28,5 Prozent) weniger als das der Männer. Das entspricht rund 105 unbezahlten Arbeitstagen. Männer verdienen also bis zum 18. September genauso viel, wie die Frauen im gesamten Jahr. Der Bezirk befindet sich mit diesen Zahlen sogar unter dem Landesdurchschnitt (28,1 Prozent).
Darauf möchte der ÖGB Kirchdorf aufmerksam machen und verteilte deshalb am österreichweiten Equal Pay Day in der Fußgängerzone Kirchdorf Informationsbroschüren und eine Umhängetasche.
„Es gibt zwar ein Einkommensgesetz, dieses wird jedoch von der Wirtschaft nicht berücksichtigt. Ab einer Betriebsgröße von 250 Mitarbeitern müsste ein Einkommensbericht, eine Offenlegung der Einkommen, vorliegen. Es passiert jedoch nur dann etwas, wenn jemand fordert", sagt Rudolf Diensthuber. Er fordert eine Gestaltung von konkreten Gesetzen, denn „Freiwilligkeit führt nicht zum Ziel."
Sehen sich Frauen beim Einkommen benachteiligt, so sollten sie entweder den Personalchef ansprechen, zum Betriebsrat gehen oder eine Interessensvertretung, wie ÖGB oder Arbeiterkammer kontaktieren.
Infos & Kontakt
ÖGB-Regionalsekretariat Kirchdorf
Sengsschmiedstr. 6, 4560 Kirchdorf
Andreas Hubauer 07582/51672 oder 0664/6145084
Rudolf Diensthuber 0664/6145107
E-Mail: kirchdorf@oegb.at
Das Einkommen der ganzjährig vollzeitbeschäftigten Frauen im Bezirk Kirchdorf beträgt mit 29.254 Euro um 11.638 Euro (28,5 Prozent) weniger als das der Männer. Das entspricht rund 105 unbezahlten Arbeitstagen. Männer verdienen also bis zum 18. September genauso viel, wie die Frauen im gesamten Jahr. Der Bezirk befindet sich mit diesen Zahlen sogar unter dem Landesdurchschnitt (28,1 Prozent).
Darauf möchte der ÖGB Kirchdorf aufmerksam machen und verteilte deshalb am österreichweiten Equal Pay Day in der Fußgängerzone Kirchdorf Informationsbroschüren und eine Umhängetasche.
„Es gibt zwar ein Einkommensgesetz, dieses wird jedoch von der Wirtschaft nicht berücksichtigt. Ab einer Betriebsgröße von 250 Mitarbeitern müsste ein Einkommensbericht, eine Offenlegung der Einkommen, vorliegen. Es passiert jedoch nur dann etwas, wenn jemand fordert", sagt Rudolf Diensthuber. Er fordert eine Gestaltung von konkreten Gesetzen, denn „Freiwilligkeit führt nicht zum Ziel."
Sehen sich Frauen beim Einkommen benachteiligt, so sollten sie entweder den Personalchef ansprechen, zum Betriebsrat gehen oder eine Interessensvertretung, wie ÖGB oder Arbeiterkammer kontaktieren.
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Sengsschmiedstr. 6, 4560 Kirchdorf
Andreas Hubauer 07582/51672 oder 0664/6145084
Rudolf Diensthuber 0664/6145107
E-Mail: kirchdorf@oegb.at
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