Josko erreicht höchsten Umsatz in der Firmengeschichte

Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 16.03.2017 13:39 Uhr

KOPFING/PEUERBACH/OÖ. Auf ein, laut eigenen Angaben, sehr erfolgreiches Jahr blickte die Firma Josko beim „Tag der Information“ am 16. März im Melodium in Peuerbach zurück. Mit 132,7 Millionen Euro verzeichnete das Familienunternehmen einen Rekordumsatz und will in Zukunft eine neue, individuelle Strategie setzen: den Weitblick mit Persönlichkeitsfaktor.

Vor einem Jahr übernahm Johann Scheuringer die Geschäftsführung der Firma Josko. Nun zieht der 49-jährige seine erste Bilanz und die fällt gut aus: um 3,2 Prozent mehr Umsatz und damit Rekord in der 57-jährigen Firmengeschichte, eine starke Steigerung im Export, wo die 20 Prozentmarkte überschritten werden konnte und erstmals seit drei Jahren wieder ein Wachstum in Österreich. Josko bleibt damit unverändert die Nummer zwei in Österreich und Marktführer bei Holz-Alu-Fenstern. „Dieser Umsatz ist ein historischer für uns, den wir aus eigener Kraft an österreichischen Standorten geschafft haben“, erklärt Geschäftsführer für Finanzen, IT, Einkauf und Personal Thomas Litzlbauer. 2017 rechnet das Unternehmen mit einem ähnlichen Niveau, behält sich aber wie Scheuringer und Litzlbauer sagen, „eine gesunde Skepsis“. Das sei in erster Linie ein Selbstschutz, denn man wisse ja nie was passiert. „Die Erträge sind zufriedenstellend, so das wir in Zukunft alles machen können, was wir vor haben. Wenn das so bleibt, werden wir auch zufrieden bleiben“, erklärt Scheuringer.

 

Aufbruchstimmung

„Das erste Jahr ist ein wichtiges Jahr“, meint Scheuringer und spricht davon, dass man die Aufbruchstimmung spüre. „Wir sind im Aufschwung, das spürt man in der Josko-Familie“, freut sich der Geschäftsführer. Den Aufwärtstrend im Jahr 2016 „ist gleichzeitig unser Auftrag für 2017“, so Scheuringer. Das Ertragsergebnis sei erfreulich, meint Scheuringer. „Wir sind uns aber dennoch treu geblieben und haben unsere Aufgaben mit Qualität, Eigentständigkeit und Kreativität umgesetzt. Ein moderates Wachstum ist das Ziel“. Der Start sei zwar heuer zäher gewesen als im vergangenen Jahr aber nun ziehe das Geschäft wieder an. Auch war laut Scheuringer zu beobachten, dass viele Haus- oder Wohnungsbesitzer aufgrund des strengen Winters eine thermische Sanierung u.a. mit neuen Fenstern angedacht haben.

 

Weitblick mit persönlicher Note

Josko ist stolz auf seine Familientradition und will diese persönliche Note im Unternehmen auch nach Außen transportieren. So gehörten künftig klassische Produktkataloge der Vergangenheit an. Das neue Josko-Wohn(t)raummagazin „My View“ ist Inspirationsquelle und persönlicher Guide für alle, die Entscheidungen beim Bauen und Umbauen mit Weitblick treffen wollen.Das Magazin vernetzt Offline- und Online-Welt und bringt mit Reportagen einen Mixaus Emotion und Information. Josko ist Branchenleader im digitalen Marketing.  Josko hat in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen die größte Markenbekanntheit in Österreich. In den vergangenen drei Jahren konnten neben den Zugriffenauf der Josko Webseite auch die Anfragen der Besucher deutlich gesteigert werden. 2016 hat eine Jury ausinternationalen Experten den neuen Internetauftritt mit dem „Annual Multimedia Award“ in Silber ausgezeichnet. Damit steht Josko erneut in einer Reihe mit bekannten Marken wie Audi, BMW, Samsung, Nike und Adidas. Sehr erfolgreich ist Josko auch in den sozialen Medien wie Facebook und Instagram beheimatet: in Österreich mit Abstand die höchste Fananzahl und Interaktionsrate und europaweit führend.

 

Josko investiert in das „Unternehmen Mensch“

Neben den aktuellen Bilanzzahlen zeigt sich vor allem eine finanzielle Stabilität von Josko: Im Jahr nach dem Management- und Eigentümerwechsel stieg die Eigenkapitalquote von 33 auf 40 Prozent. Positiv sei auch, dass Josko in den Jahren 2009 bis 2012 viel in Infrastruktur und Gebäude investiert hat, was jetzt eine Planung des Investitionsvolumens auf moderatem Niveau zulässt. Thomas Litzlbauer erklärt: „Wir konzentrieren unsere Investitionen auf unseren wichtigsten Geschäftsbereich: auf das Unternehmen Mensch. Sowohl was die Lehrlingsausbildung, als auch die Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung und die Ausbildung unsererVertriebspartner anlangt. Natürlich gehört auch ein weiterer Ausbau unseres Vertriebs- und B2B-Netzwerksdazu. Unternehmerischer Erfolg braucht als Fundament eine entsprechende menschliche Umgangskultur.“ Die Belegschaft -  rund 780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den beiden Produktionsstandorten des Innviertler Leitbetriebes in Kopfing und Andorf – sei seit jeher die wichtigste Ressource bei Josko. Aktuell werden bei Josko 34 Lehrlinge in acht unterschiedlichen Berufen ausgebildet: Tischlereitechnik–Planung, Tischlereitechnik–Produktion, Tischlerei, Lackierer, Informationstechnologie-Techniker, Speditionskaufmann, Lagerlogistiker und Produktionstechniker. Bei Josko finden sich viele Möglichkeiten,Talente unter einen Hut zu bringen und einen Einblick in zahlreiche Bereiche des Unternehmens zu gewinnen.Zur fundierten Berufsausbildung bietet Josko den Lehrlingen mit dem „Lehre mit Matura“-Programm auchdie Aussicht auf eine Top-Karriere im Unternehmen. Eine firmeneigene Akademie stellt sicher, dass Lernen bei Josko ein begleitender Prozess zum beruflichen Alltag bleibt.

 

Neuheiten

Starkes Holz und schlanker Stil, sowie moderne Sprossenfenster, noch größere Elemente bei Hebeschiebetüren und neues Design bei Hausütren - damit will Josko im Jahr 2017 überzeugen. Dazu kommt die bereits bekannte Smart Mix-Philosophie bei dem Kunden ein Gesamtpaket und Kombinationen an Fenster, Türen und Böden erhalten können. „

In dem einen Jahr, seit dem Johann Scheuringer Mehrheitsanteile und CEO-Posten im Familienunternehmenübernommen hat, ist viel passiert. “Wir haben den Wechsel an der Spitze als Familie und Unternehmengut gemanagt. Und wir haben den Schwung genützt, um Dinge im Unternehmen anzupacken undfür die Zukunft auszurichten, ohne bei den Josko-Grundqualitäten bei Produkten oder DienstleistungenKompromisse zu machen„, sagt Johann Scheuringer junior bilanzierend nach seinem vollen ersten, höchsterfolgreichen Jahr an der Unternehmensspitze.

 

 

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