Nationalratspräsidentin Prammer zu Gast in Krems
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer bei der Buchpräsentation zusammen mit dem Kremser Vizebürgermeister Reinhard Resch (l.) und Landeshauptmann-Stellverteter Sepp Leitner. Foto: Brandt
Im Gespräch mit Reinhard Resch und Landeshauptmann-Stellvertreter Sepp Leitner (SPÖ) erzählte Barbara Prammer von ihrem politischen Wirken. Dabei wurde deutlich, dass sich die Nationalratspräsidentin vor allem der Frauen- und Gleichstellungspolitik verschrieben hat. In diesem Zusammenhang sprach sie sich für eine verpflichtende Frauenquote in der Wirtschaft aus.
Die 58-Jährige kritisierte eine pauschale Verurteilung von Politikern aufgrund von einzelnen schwarzen Schafen: „Faul sind unsere Abgeordneten nicht. Sie haben es nicht verdient, nur als Lachnummer dazustehen“. Prammer plädierte jedoch auch für Transparenz und Kontrolle in der Politik.
„Mein Herz schlägt für die Gemeinden“, so die Bundespolitikerin weiter. Diese zu stärken sei enorm wichtig: „Denn wenn Kommunalpolitik gut gemacht ist, dann fühlen sich die Leute dort auch wohl“.
„Wer das Ziel nicht kennt, wird den Weg nicht finden – neue Antworten auf alte Fragen“ lautet der Titel des Erstlingswerks von Barbara Prammer. Die laut Vizebürgermeister Reinhard Resch „mächtigste...
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