Hexenjagd auf der Grenzlandbühne
LEOPOLDSCHLAG. „Schwärz mich nicht an, es könnte nächstes Mal Dich treffen“ lautet die unausgesprochene Drohung im Drama „Hexenjagd“. Arthur Millers berühmtes Theaterstück feiert am 28. Juli auf der Grenzlandbühne Premiere.
Pastor Parris erwischt eines Nachts seine Tochter Betty und eine Gruppe junger Mädchen, wie sie zusammen mit der Sklavin Tituba in einem Wald nackt wilde Tänze aufführen. Am nächsten Morgen ist seine Tochter nicht mehr ansprechbar. Was ist geschehen? Der Pastor und die Dorfgemeinschaft von Salmen finden nur eine Erklärung: Der Teufel muss im Spiel sein. Nach und nach beschuldigen die Mädchen fast das ganze Dorf der Hexerei. Lügen, Gerüchte, Falschaussagen: Die heile Welt der puritanischen Gesellschaft gerät immer mehr aus den Fugen und fordert ihre ersten Opfer. 1953 schrieb Arthur Miller dieses packende Drama, das auf einer wahren Begebenheit beruht. Als Parabel auf die damalige politische Situation spielt die Handlung im 17. Jahrhundert; fast 60 Jahre später finden sich immer noch Parallelen in der Gegenwart.
Regie führt Daniel Pascal; die Premiere ist am 28. Juli, 20 Uhr, weitere Vorstellungen am 1., 2., 3., 4., 9., 10., 11. August (jeweils 20 Uhr) und am 12. August (15 Uhr). Kartenreservierungen (VVK 12/AK 14 Euro) unter der Tel. 0664/6389389 (15 bis 21 Uhr); Platzreservierung auf www.grenzlandbuehne.at
Pastor Parris erwischt eines Nachts seine Tochter Betty und eine Gruppe junger Mädchen, wie sie zusammen mit der Sklavin Tituba in einem Wald nackt wilde Tänze aufführen. Am nächsten Morgen ist seine Tochter...
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