Verdis „Rigoletto“ im Landestheater
Foto: Reinhard Winkler/ Nikolai Galkin und Gérard Kim in Rigoletto, Karten: 0800/218000
Das Melodrama „Rigoletto“ in drei Akten mit der Musik von Guiseppe Verdi und dem Libretto von Francesco Maria Piave ist derzeit im Großen Haus des Linzer Landestheaters in einer Neuinszenierung von Rainer Mennicken zu sehen.
„Eine der großartigsten musikalischen Überlieferungen der Operngeschichte mit einem berührenden Vater-Tochter-Konflikt - ein Schutz- und Spannungsverhältnis von Rigoletto und seiner Tochter Gilda aus Sorge und Angst - zieht heute wie vor 160 Jahren immer noch in seinen Bann“, freut sich Intendant Rainer Mennicken auf die Produktion. Das Verhältnis des buckeligen Außenseiters und Spaßmachers Rigoletto zu seiner Tochter Gilda sei keine realistische Geschichte, sondern voller theatralischer Zuspitzungen und aus einer großartigen Bilderwelt entworfen. Aus diesem Anlass entwickelte sich die Idee das Bühnenbild, für das sich Stefan Brandtmayr verantwortlich zeigt, als eine Traumwelt/Albtraumwelt zu inszenieren. „Diesmal lassen wir den puren Realismus außen vor. Wir lassen alles was auf eine Epoche oder ein Datum verweist weg. In einem großen Palazzo der von Fresken umrahmt ist, befindet sich in der Mitte der ,Seelenbunker‘, in dem sich die Handlungen abspielen. Auch Farben haben eine große Bedeutung“, so Brandtmayr. In den Kostümen war das Thema Zeitlosigkeit ebenfalls relevant: „Die Kostüme, die sich auf höchstem ästhetischem Niveau befinden, sind zeitlos. Aber die Eleganz, Erotik und Schönheit gegenübergestellt zu dem entstellten Rigoletto, genauso wie die Masken, spielen eine große Rolle“, erzählt Kostümbildnerin Cornelia Kraske. Der Linzer Rigoletto sehe übrigens wie noch kein Rigoletto jemals zuvor aus.
„Eine der großartigsten musikalischen Überlieferungen der Operngeschichte mit einem berührenden Vater-Tochter-Konflikt - ein Schutz- und Spannungsverhältnis von Rigoletto und seiner Tochter Gilda...
- Ihr Name *
- Ihre E-Mail *
- An *
- Ihre Nachricht
Neuen Kommentar schreiben
Um Kommentare zu verfassen, müssen Sie sich einloggen. LOGIN »
Noch keinen Account auf www.tips.at? Registrierung »
Noch keinen Account auf www.tips.at? Registrierung »
Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden