„Übers Rauchen reden“ – Pilotprojekt für Eltern in OÖ-Schulen umgesetzt
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Christoph Lagemann (Suchtprävention) Josef Pühringer, Andrea Wesenauer (OÖGKK) und Michael Silly (Suchtprävention).
LINZ. „Übers Rauchen reden“ - Mit einem Pilotprojekt an den OÖ-Schulen sollen Eltern in der Nichtraucher-Erziehung unterstützt werden. In Oberösterreich ist die Zahl der Raucher bereits gesunken.
Im Schuljahr 2011/12 hat das Land OÖ in Kooperation mit der OÖ-Gebietskrankenkasse in Zusammenarbeit mit dem Institut Suchtprävention in den Schulen ein Pilotprojekt für Eltern umgesetzt. „Die Vorbildwirkung ist sehr wichtig. Man muss die Eltern massiv miteinbeziehen“, so Landeshauptmann und Gesundheitsreferent Josef Pühringer.
Unter dem Titel „Eltern Stärken“ wurde in der Tabakprävention erstmals ein konkretes Angebot für Eltern in Oberösterreich umgesetzt. In Vorträgen wurden die präventiven Botschaften bislang an rund 2600 Eltern vermittelt. „Eltern sind in der Gesundheitsförderung eine ganz wesentliche Zielgruppe. Hier geht es um Verantwortung und um eine gesunde Zukunft unserer Kinder“, sagt Andrea Wesenauer, Direktorin der OÖ-Gebietskrankenkasse.
Die Folgen des Rauchens sind fatal. Bei Rauchern sinkt die Lebenserwartung um fünf Jahre, auch bei Passivrauchern sind es bereits neun Monate.
60 Vorträge heuer geplant
In den oö. Spitälern wurden im Jahr 2010 über 15.000 Menschen mit einer behandlungsrelevanten Nikotin-Diagnose entlassen. Insgesamt verbrachten sie über 84.000 Tage im Spital.
Während alleine im heurigen Jahr weitere 60 Vorträge geplant sind, tragen die Präventionsmaßnahmen bereits Früchte. In Oberösterreich ist die Zahl der echten Nichtraucher auf 63 Prozent gestiegen. Im Jahr 2000 waren es nur 42 Prozent. Pühringer: „Das ist sehr erfreulich.“
Unter dem Titel „Eltern Stärken“ wurde in der Tabakprävention erstmals ein konkretes Angebot für Eltern in Oberösterreich umgesetzt. In Vorträgen wurden die präventiven Botschaften bislang an rund 2600 Eltern vermittelt. „Eltern sind in der Gesundheitsförderung eine ganz wesentliche Zielgruppe. Hier geht es um Verantwortung und um eine gesunde Zukunft unserer Kinder“, sagt Andrea Wesenauer, Direktorin der OÖ-Gebietskrankenkasse.
Die Folgen des Rauchens sind fatal. Bei Rauchern sinkt die Lebenserwartung um fünf Jahre, auch bei Passivrauchern sind es bereits neun Monate.
60 Vorträge heuer geplant
In den oö. Spitälern wurden im Jahr 2010 über 15.000 Menschen mit einer behandlungsrelevanten Nikotin-Diagnose entlassen. Insgesamt verbrachten sie über 84.000 Tage im Spital.
Während alleine im heurigen Jahr weitere 60 Vorträge geplant sind, tragen die Präventionsmaßnahmen bereits Früchte. In Oberösterreich ist die Zahl der echten Nichtraucher auf 63 Prozent gestiegen. Im Jahr 2000 waren es nur 42 Prozent. Pühringer: „Das ist sehr erfreulich.“
Im Schuljahr 2011/12 hat das Land OÖ in Kooperation mit der OÖ-Gebietskrankenkasse in Zusammenarbeit mit dem Institut Suchtprävention in den Schulen ein Pilotprojekt für Eltern umgesetzt. „Die Vorbildwirkung...
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