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Umwelttechnik aus Oberösterreich ist weltweit gefragtes Exportgut

Tips Redaktion   Martina Kettner / Tips Linz aus Linz, Tips Redaktion, erstellt am 16.05.2012, 11:50 Uhr


Klaus Pöttinger, Ulrike Rabmer-Koller und Viktor Sigl (v.l.) beim Messerundgang. (Foto: Clusterland)  

MÜNCHEN/OÖ. Schonender Umgang mit Ressourcen und umweltbewusstes Wirtschaften als Erfolgsfaktor. Auf der IFAT Entsorga, der internationalen Leitmesse für Umwelttechnik, präsentieren sich auch oberösterreichische Unternehmen.
Von der Abwasseraufbereitung bis zu hochmoderner Müllentsorgungstechnik, Firmen aus Oberösterreich sind in vielen Bereichen der Umwelttechnik bereits Marktführer und exportieren Fachwissen und Produkte in die ganze Welt.

VTA aus Rottenbach wurde vor 20 Jahren als Ein-Personen-Unternehmen in der Garage gegründet. Heute setzt das Unternehmen rund 50 Millionen Euro im Jahr um und hat sich auf die Entsorgung von Abwasser aus Spitälern spezialisiert. Für Prokurist Alois Buttinger ist die IFAT wichtiges Instrument der Kundenpflege. „Wir bleiben hier mit bestehenden Kunden in Kontakt, aber knüpfen auch neue Kontakte“, erzählt Buttinger.
 
Auf einem Rundgang durch die Messe besuchte Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl die oberösterreichischen Aussteller. „Der Wettbewerb entwickelt sich immer mehr über die Ressourceneffizienz, und Oberösterreichs Unternehmen sind in der Umwelttechnik führend“, freut sich Sigl über den Erfolg der Oberösterreicher. Ulrike Rabmer-Koller ist auf der Messe in mehrfacher Funktion unterwegs. „Ich bin als Sprecherin des Umweltclusters hier und als Geschäftsführerin meines Unternehmens“, erzählt die Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin. Eine Sparte ihrer Firma aus Altenberg bei Linz hat sich auf grabungsfreie Rohrsanierung spezialisiert. Mit 180 Mitarbeitern werden rund 28 Millionen Euro pro Jahr umgesetzt. „Wir sind auf der IFAT Dauergast. Die Messe erspart mir Flugreisen, denn ich kann viele Termine mit Kunden hier wahrnehmen. Für uns ist es im Grunde die wichtigste Messe“, sagt Rabmer-Koller.
 
Mit einem neuen System für die Hausmüllsammlung ist Pöttinger Entsorgungstechnik aus Grieskirchen vertreten. Ein neuer Presscontainer berechnet die Entsorgungskosten für Müll per Wiegetechnik, presst den Hausmüll zusammen und sorgt so für weniger Fahrten mit dem Müllauto. Wer viel recycelt, produziert weniger Restmüll und bezahlt weniger Entsorgungsgebühr. Das neue System ist für dicht besiedelte Gebiete oder Einkaufszentren gedacht und wird derzeit in Brixen in Südtirol und Bergen in Norwegen getestet. „Die Pilotprojekte zeigen, dass die Müllmenge um cirka 30 Prozent reduziert wird“, erzählt Geschäftsführer Klaus Pöttinger.
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