24 Millionen für Kinderbetreuung in Linz
In Linz haben Eltern die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Kinderbetreuungseinrichtungen. Foto: Vowe
LINZ. Die Stadt Linz hat die Kinderbetreuungseinrichtungen 2011 mit rund 24 Millionen Euro gefördert. Die Förderung privater Einrichtungen stieg merklich an.
Mit 13 Millionen ging über die Hälfte der Gelder an die städtischen Kindergärten. Die städtischen Horte und private Einrichtungen wurden mit je vier Millionen Euro bezuschusst und Krabbelstuben erhielten rund 2,7 Millionen Euro. Zu einer merklichen Steigerung von fast 60 Prozent gegenüber 2010 kam es bei den privaten Betreuungseinrichtungen. Hier wurde der laufende Betrieb mit 3,41 Millionen Euro gefördert, rund 870.000 Euro entfielen auf die Förderung des von der Stadt Linz gebotenen Gratismittagessens. Dieser Mehraufwand für die Privaten erklärt sich laut Vizebürgermeister Klaus Luger in erster Linie durch die gesetzliche Änderung bei der Förderung von Kinderbetreuungseinrichtungen, wodurch die Einrichtungen Anspruch auf Abgangsdeckung haben. Hinzu kommt, dass in den Einrichtungen auch mehr Personal gebraucht wird, um den geänderten Ansprüchen gerecht zu werden. „Horten kommen immer mehr Aufgaben im Bereich der Lernförderung und bei der Vermittlung von sozialen Kompetenzen zu“, so Vizebürgermeister Klaus Luger. Die privaten Einrichtungen sind für ihn ein unverzichtbarer Bestandteil der Kinderbetreuung in Linz. „Ohne die Privaten wäre die Vollversorgung mit Betreuungsplätzen in Linz gar nicht möglich“, unterstreicht der Vizebürgermeister. Darüber hinaus wird durch die Privaten auch das Angebot vielfältiger, wodurch die Eltern jenes Betreuungsangebot wählen können, das ihnen für ihr Kind am besten erscheint. Derzeit werden in Linz rund 2054 Kinder in privaten Kindergärten betreut, was in etwa einem Drittel aller Kindergartenkinder entspricht. Der Anteil von privat betreuten Kindern unter drei Jahren fällt mit zwölf Prozent merklich geringer aus. Und auch bei den rund 4200 Hortplätzen in Linz sind die privaten Anbieter mit 16 Prozent eher gering vertreten. Auffällig ist die geringe Nachfrage an Tagesmüttern, von denen derzeit nur 46 Kinder betreut werden.
Mit 13 Millionen ging über die Hälfte der Gelder an die städtischen Kindergärten. Die städtischen Horte und private Einrichtungen wurden mit je vier Millionen Euro bezuschusst und Krabbelstuben erhielten...
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