Mittelalterlicher Ritterhelm kehrt nach 67 Jahren aus Amerika zurück
V. l.: Hans Panhofer und Norbert Aichberger probieren, ob der Helm passt.
MAUTHAUSEN/U.S. Nach genau 67 Jahren fand ein wertvoller Ritterhelm aus dem Mittelalter seinen Weg aus den Vereinigten Staaten von Amerika zurück nach Mauthausen. Kürzlich trudelte das Postpaket beim Heimat- und Museumsverein ein.
Als amerikanische Soldaten während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs das Konzentrationslager Mauthausen befreiten, stieß der U.S.-Militärarzt George Maxwell auf der Suche nach Lebensmitteln für die im KZ inhaftierten Menschen in Mauthausen und Umgebung auf den wertvollen mittelalterlichen Helm. Er nahm ihn mit über den Atlantik und in den vergangenen Jahrzehnten geriet der Helm in Vergessenheit. Bis der Tourismusverband über Vermittlung des Österreichischen Kulturforums in Washington von der Tochter Maxwells, Mary Tully, gebeten wurde, den Ritterhelm an seinen Ursprungsort zurückzubringen. Der nunmehr 95-jährige U.S.-Militärarzt sandte kürzlich die „Beute" per Post an das Heimatmuseum Mauthausen. Obmann Hans Panhofer und seine Vorstandskollegen nahmen das gut erhaltene Stück, ein Gutachten datiert den Helm auf um 1600, entgegen. Im Rahmen der Sonderausstellung „Vom Urvogel zum Mammut", die am 2. Juni eröffnet wurde, kann auch der Mittelalter-Helm besichtigt werden ebenso wie ein vor einigen Monaten bei Grabungsarbeiten gefundenes rund 3500 Jahre altes römisches Kampfschwert.
Als amerikanische Soldaten während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs das Konzentrationslager Mauthausen befreiten, stieß der U.S.-Militärarzt George Maxwell auf der Suche nach Lebensmitteln für...
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