„Ja ich will“ im Wonnemonat Mai

Bettina  Kirchberger Bettina Kirchberger, Tips Redaktion, 15.05.2012 20:00 Uhr

BEZIRK. Besonders im Wonnemonat Mai entschließen sich zahlreiche Paare, den Bund fürs Leben zu schließen. Tips informiert wo und wie die „perfekte“ Hochzeit im Jahr 2012 gefeiert werden kann.

Eine Hochzeit ist einer der glücklichsten und bewegendsten Tage im Leben zweier Menschen. Damit der Start in ein gemeinsames Leben unvergesslich wird, organisieren Paare bereits Monate zuvor ihre perfekte Feier. Immer mehr Heiratswillige bevorzugen im Zuge dessen einen besonderen Ort, an dem sie sich das „Ja-Wort“ geben. Und von diesen exklusiven Orten gibt es im Bezirk sehr viele.Prachtvolle SchallaburgBesonders historische Gebäude wie Burgen und Schlösser werden immer beliebter. So ist unter anderem die Schallaburg längst kein Geheimtipp mehr. Für Verliebte bietet das Renaissanceschloss ein prachtvolles Ambiente. Den Traum von der Märchenhochzeit erfüllen sich viele Paare in den Räumlichkeiten sowohl im Schloss, als auch im Garten, wo der schönste Tag in einem geschichtsträchtigen Kulturjuwel würdevoll besiegelt werden kann. Zusatzangebote wie Fackeln im Arkadenhof oder Jagdhornbläser lassen keine Wünsche offen.„Ja“ in AggsteinAuch auf der Burgruine Aggstein sorgen Fackeln und Schwedenfeuer für stimmungsvolles Ambiente. „Grundsätzlich kann standesamtlich überall dort geheiratet werden, wo ich einen Tisch aufstellen kann, so wurde schon im Rosengärtchen, am Wehrgang, auf der Terrasse und vor der Burg “ja„ gesagt“, so Christine Jäger von Schlossgut Schönbühel. Auch kirchlich kann in der geweihten Kapelle geheiratet werden.Treue in Artstetten und Pöggstall schwörenEine traumhafte Kulisse für die Eheschließung bietet auch der „rote Saal“ des Schlosses in Artstetten beziehungsweise für kirchliche Trauungen die ehemalige Schlosskirche und jetzige Pfarrkirche. Um dem Trend eines imposanten Hochzeitsortes gerecht zu werden, bietet auch Pöggstall eine standesamtliche Trauung außerhalb des Standesamtes in der Gemeinde an. Hier kann man sich im eindrucksvollen Ambiente des Kaisersaales im Schloss die ewige Treue schwören.    Historische Altstadt Ybbs Wunschlos glücklich sind auch die Paare, die im Mozartsaal des Stadtmuseums in der Herrengasse den Bund fürs Leben schließen. Ganz in Weiss die Leinen losNicht weniger glamourös doch mit ganz anderem Flair kann nicht nur am Land sondern auch am Wasser die Liebe besiegelt werden. So werden Trauungen auf den Donauwellen an Bord eines Schiffes immer gefragter. „Allein das majestätische Ambiente eines Schiffes ist einzigartig. An Bord ist alles möglich: So können wir ein schneeweißes Schiff mit weißen Hussen, weißer Tischwäsche, weißen Lampions, weißer Beleuchtung herzaubern, begleitet von hundert schwimmenden Kerzen am Donaustrom“, so die Miteigentümerin der Brandner Schifffahrtsgesellschaft Birgit Brandner-Wallner, die selbst an Bord geheiratet hat. Strikte Richtlinien Obwohl es den Anschein macht, dass eine Hochzeit überall stattfinden kann und darf, gibt es bei der Eheschließung strikte Richtlinien, die eingehalten werden müssen. Wenn sich ein Paar entschließt zu heiraten, muss es sich zur Eheschließung im zuständigen Standesamt anmelden. Dort wird die Ehefähigkeit geprüft. Diese ist gegeben, wenn das Paar volljährig ist. Ferner wird geprüft, ob keine Blutsverwandtschaft, kein Adoptivverhältnis oder eine Doppelehe vorliegt. Sind diese Formalitäten geklärt, kann das Paar auch gerne abseits des zuständigen Standesamtes heiraten. Der Ort muss jedoch der Bedeutung der Ehe entsprechen und angemessen sein. Ob eine Trauung an einem anderen Ort stattfinden kann, bestimmen die Verantwortlichen am zuständigen Standesamt. Eine Eheschließung im eigenen Garten oder am Lieblingsplatzerl eines Paares ist jedoch nicht zulässig. Das perfekte Brautkleid Doch neben dem perfekten Hochzeitsort und der gesetzlichen Richtlinien spielt auch das Aussehen des Brautpaares keine mindere Rolle. „Im Jahr 2012 ist Spitze ein großes Thema. Besonders bei schmal geschnittenen und eng anliegenden Brautkleidern wird viel mit Spitze gearbeitet“, weiß Juliane Krammer vom bekannten Brautmodengeschäft in Randegg. Mit einem weißen oder creme-farbenen Brautkleid mit Spitze und edlen farbigen Akzenten in Rot oder Schwarz ist die Braut im Jahr 2012 besonders „in“. Locken und GelAuch die Frisur muss an diesem besonderen Tag „sitzen“. „Locken passen ausgezeichnet zu einem Kleid mit Spitze und unterstreichen somit das Aussehen der Braut. Doch auch streng geschnittene Kurzhaarfrisuren sind in diesem Jahr besonders angesagt. Grundsätzlich muss die Frisur immer zur Braut und zu dem Kleid passen und den Typ unterstreichen. Alles andere wirkt künstlich“, weiß die zweifache Gewinnerin des steirischen Panthers (internationaler Hochzeitsfrisuren-Wettbewerb) Gabi Rapolter vom Friseursalon „Haargenial“ in Weiten. „Grundsätzlich soll im Zuge eines Probesteckens geschaut werden, ob sich die Braut aber auch der Bräutigam mit dieser Frisur wohl fühlen“, so die Expertin weiter. Mann trägt übrigens eine stylische Gelfrisur, die gerne auch ein bisschen länger gehalten werden darf. Brautschleier ist modern Um die Frisur perfekt abzurunden wird entweder ein Diadem gesteckt oder ein Brautschleier verwendet. Dieser stand ursprünglich für deren Jungfräulichkeit. Früher war dies auch der einzige weiße Bestandteil der Hochzeitsgarderobe. So wurde damals in der Sonntagsgarderobe geheiratet. Traditionell war diese schwarz. Erst später wurde die Farbe des Kleides ebenfalls weiß. Um Mitternacht war die Braut keine Braut, sondern nunmehr Ehefrau. Deshalb wurde dann der Schleier abgenommen. Der Brautschleier kam in den letzten Jahren aus der Mode, ist aber heute wieder ein „must have“ in dieser Saison. Passend zum schulterfreien Hochzeitskleid, ist er eine besonders tolle Kombination für alle, die in der Kirche heiraten.

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