Donau erhält neuen Nebenarm
Ottensheims Bürgermeisterin Ulrike Böker und Umwelt-Landesrat Rudi Anschober
Eines der größten Donau-Renaturierungsprojekte läuft derzeit in der Marktau in Ottensheim: Der dort verlandete Donau-Altarm, wird nach Kartenvorbildern aus dem Jahre 1806 wieder hergestellt.
Hintergrund für die Bauarbeiten ist die teilweise Verlandung des Handelshafens durch die Linz AG. Im Zuge der Projektrealisierung geht, laut der Oberösterreichischen Landeskorrespondenz, eine Wasserfläche von rund 6,20 Hektar verloren. Um einer gewässerökologischen Verschlechterung im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie entgegen zu wirken, wird im gleichen Donauabschnitt, im Bereich des Stauraumes Abwinden-Asten, eine flächengleiche, ökologische Ausgleichsmaßnahme vorgeschrieben. Diese sieht die Konzeption eines durchströmten Nebenarmes der Donau vor, welcher nach gewässer- und auenökologischen Kriterien geplant wurde.
Im Zuge der Bauarbeiten wird das Gelände auf einer Fläche von 15,26 Hektar abgesenkt und in naturnahen Verhältnissen wiederhergestellt. Der neue Nebenarm soll sich von der Mündung des Innbach-Aschach-Gerinnes bis zu 300 Meter flussaufwärts der Ofenwassermündung erstrecken. Die neue Gewässerfläche beträgt, aktuellen Berechnungen zufolge, dann bei Mittelwasser 6,20 Hektar. Dies entspräche exakt der Fläche, welche im Handelshafen durch die Teilverlandung verloren ginge. Das Flussbett der Donau wird folglich auf einer Länge von 1,7 Kilometern aufgeweitet. Dazu werden rund 1,6 Millionen Kubikmeter Material auf dem Wasserweg transportiert. Die Vertiefung und Verbreiterung des Gerinnes soll außerdem eine starke Strömung bewirken, welche die Verlandung des Altarmes verhindern soll.
Dem betroffenen Auwald wird eine Fläche von 7,69 Hektar zurückgeführt, unter anderem eine eigens angelegte Insel. Auch der Treppelweg muss weichen. Als Ersatz wird entlang des Nebenarms ein neuer Uferbegleitweg geschaffen.
Im Zuge der Bauarbeiten wird das Gelände auf einer Fläche von 15,26 Hektar abgesenkt und in naturnahen Verhältnissen wiederhergestellt. Der neue Nebenarm soll sich von der Mündung des Innbach-Aschach-Gerinnes bis zu 300 Meter flussaufwärts der Ofenwassermündung erstrecken. Die neue Gewässerfläche beträgt, aktuellen Berechnungen zufolge, dann bei Mittelwasser 6,20 Hektar. Dies entspräche exakt der Fläche, welche im Handelshafen durch die Teilverlandung verloren ginge. Das Flussbett der Donau wird folglich auf einer Länge von 1,7 Kilometern aufgeweitet. Dazu werden rund 1,6 Millionen Kubikmeter Material auf dem Wasserweg transportiert. Die Vertiefung und Verbreiterung des Gerinnes soll außerdem eine starke Strömung bewirken, welche die Verlandung des Altarmes verhindern soll.
Dem betroffenen Auwald wird eine Fläche von 7,69 Hektar zurückgeführt, unter anderem eine eigens angelegte Insel. Auch der Treppelweg muss weichen. Als Ersatz wird entlang des Nebenarms ein neuer Uferbegleitweg geschaffen.
Hintergrund für die Bauarbeiten ist die teilweise Verlandung des Handelshafens durch die Linz AG. Im Zuge der Projektrealisierung geht, laut der Oberösterreichischen Landeskorrespondenz, eine Wasserfläche von...
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