VP und FP beschließen Finanzamt-Neubau trotz SP-Gegenwind
Bilder: ZT Haderer
PERG. Eigentlich waren die Fraktionen der Perger Gemeindestube bislang einer Meinung: Das Finanzamtsgebäude in der Herrenstraße soll abgerissen und neu gebaut werden. In der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche argumentierte die SP überraschend gegen den Baustart im September und stimmte nicht mit.
„Es ging darum, mit Hochdruck einen Baubeginn vor dem 1. September zustande zu bringen“, begründet Bürgermeister Anton Froschauer den kurzfristig angesetzten Termin einer Sondersitzung. Durch die Abwicklung über eine KG soll Geld gespart werden. Mit dem Gegenwind der SP-Fraktion hatte niemand gerechnet. Eine Woche zuvor wurden die Fraktionen zu einem Vorgespräch eingeladen. Bei diesem forderte die SP eine detaillierte Kostenrechnung an. „Als wir gesehen haben, dass sich das Projekt erst frühestens nach 32 Jahren rechnen wird, war für uns klar, dass wir da nicht mitstimmen“, so SP-Vizebürgermeister Michael Harrucksteiner. Ein Drei-Millionen-Kredit für das Finanzamt, während es in der Hauptschule 1 hereinregnet, das käme nicht in Frage.
700 m² Geschäftsflächen, Büros und vier Penthouse-Wohnungen
„Wir haben die Finanzierung sehr vorsichtig aufgestellt, sodass es noch Reserven gibt“, betont Froschauer. Der Verkauf der vier Penthouse-Wohnungen wurde dabei etwa noch nicht berücksichtigt. „Es gibt auch schon mehrere Interessenten für die Geschäftsflächen, einer davon möchte auch kaufen.“ Mit 21 zu 10 Stimmen wurde die SP schließlich von VP und FP überstimmt. Das 4,5-Millionen-Euro-Projekt soll Ende August gestartet werden. Derzeit finden Gespräche über die Ersatzquartiere statt, die allesamt in der erweiterten Innenstadt liegen sollen.
700 m² Geschäftsflächen, Büros und vier Penthouse-Wohnungen
„Wir haben die Finanzierung sehr vorsichtig aufgestellt, sodass es noch Reserven gibt“, betont Froschauer. Der Verkauf der vier Penthouse-Wohnungen wurde dabei etwa noch nicht berücksichtigt. „Es gibt auch schon mehrere Interessenten für die Geschäftsflächen, einer davon möchte auch kaufen.“ Mit 21 zu 10 Stimmen wurde die SP schließlich von VP und FP überstimmt. Das 4,5-Millionen-Euro-Projekt soll Ende August gestartet werden. Derzeit finden Gespräche über die Ersatzquartiere statt, die allesamt in der erweiterten Innenstadt liegen sollen.
„Es ging darum, mit Hochdruck einen Baubeginn vor dem 1. September zustande zu bringen“, begründet Bürgermeister Anton Froschauer den kurzfristig angesetzten Termin einer Sondersitzung. Durch die Abwicklung...
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