Grundwasser: Land hebt Sanierungsverordnung für Machland auf
Foto: Volker Weihbold
MACHLAND. Weil in den bislang stark belasteten Gebieten Machland und Eferdinger Becken die Nitratwerte sinken, hebt nun das Land die Grundwassersanierungsverordnung wieder auf.
In den vergangenen Jahren wurden bei Grundwasseruntersuchungen im Machland immer wieder erschreckende Nitratwerte gemessen. Vor allem die intensive Landwirtschaft sei dafür verantwortlich. Die Schutzpolitik für das oberösterreichische Grundwasser trägt nun Früchte. Die Nitratwerte in den stark belasteten Gebieten, das westliche Machland und das südliche Eferdinger Becken, nehmen ab. Dies war auch der Hauptgrund dafür, dass die Grundwassersanierungsverordnungen für diese Regionen nun aufgehoben werden konnten. „Die Vorgabe der EU ist, dass 30 Prozent der Proben bei einer regelmäßigen Messung den Grenzwert übersteigen müssen. Das ist nun zum Glück nicht mehr der Fall“, erklärt Torben Walter von der Wasserabteilung des Landes Oberösterreichs.
Gülle-Regelung soll in ÖPUL aufgenommen werden
Verantwortlich für die verbesserte Grundwasserqualität dürfte mitunter auch das Förderprogramm
des Landes Oberösterreich sein, wodurch sich viele Landwirte zu einer Aufzeichnung und einer stark reduzierten Gülleausbringung verpflichtet haben, um eine solche Förderung beziehen zu können.
„Viele Bauern machen das jetzt schon vorbildlich. Uns wäre es aber auch wichtig, dass diese Vorgaben auch in ÖPUL aufgenommen werden“, so Walter im Tips-Gespräch. Damit könnten auch die wenigen schwarzen Schafe zur Vernunft gebracht werden. Dass bei den Auswertungen des AK-Wassertests im Frühjahr erneut sehr hohe Nitratwerte bei einigen Proben gemessen wurden, erklärt der Experte so: „Es wird immer wieder an vereinzelten Stellen zu solchen Ergebnissen kommen. Es wird nötig sein, diese herauszufiltern, um eventuell kleinere Gebiete zu schützen. Insgesamt sind wir aber schon sehr froh über diesen Erfolg.“ Während die Nitratwerte sinken, machen in OÖ dafür Pestizid-Belastungen in einigen Gebieten Probleme.
Gülle-Regelung soll in ÖPUL aufgenommen werden
Verantwortlich für die verbesserte Grundwasserqualität dürfte mitunter auch das Förderprogramm
des Landes Oberösterreich sein, wodurch sich viele Landwirte zu einer Aufzeichnung und einer stark reduzierten Gülleausbringung verpflichtet haben, um eine solche Förderung beziehen zu können.
„Viele Bauern machen das jetzt schon vorbildlich. Uns wäre es aber auch wichtig, dass diese Vorgaben auch in ÖPUL aufgenommen werden“, so Walter im Tips-Gespräch. Damit könnten auch die wenigen schwarzen Schafe zur Vernunft gebracht werden. Dass bei den Auswertungen des AK-Wassertests im Frühjahr erneut sehr hohe Nitratwerte bei einigen Proben gemessen wurden, erklärt der Experte so: „Es wird immer wieder an vereinzelten Stellen zu solchen Ergebnissen kommen. Es wird nötig sein, diese herauszufiltern, um eventuell kleinere Gebiete zu schützen. Insgesamt sind wir aber schon sehr froh über diesen Erfolg.“ Während die Nitratwerte sinken, machen in OÖ dafür Pestizid-Belastungen in einigen Gebieten Probleme.
In den vergangenen Jahren wurden bei Grundwasseruntersuchungen im Machland immer wieder erschreckende Nitratwerte gemessen. Vor allem die intensive Landwirtschaft sei dafür verantwortlich. Die Schutzpolitik für...
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