Richtlinie soll Plakatdschungel im Stadtgebiet eindämmen
Wirtschaftsstadtrat Wolfgang Wimmer setzt sich für eine „geordnete“ Plakatierung in der Stadt Perg ein. Foto: Primeßnig
PERG. Zeltfest, Zirkus, Konzert oder Sommerparty − alle Veranstalter und Lokalbetreiber wollen ihre Events möglichst gut bewerben. Am besten natürlich mit einem Plakat, das dem Autofahrer vom Straßenrand unausweichlich ins Auge springt. Den dadurch entstandenen Plakat-Dschungel will man in Perg nun mit einer neuen Richtlinie eindämmen.
Weil der Wildwuchs von Ankündigungs- und Werbetafeln innerhalb des Perger Stadtgebietes in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen hat, wurde vom Gemeinderat in der vergangenen Woche eine Richtlinie beschlossen, die das Aufstellen nur mehr an festgelegten Standorten erlaubt. „Sollte das so nicht funktionieren, werden wir an den rechtlichen Grundlagen arbeiten, damit wir auch für die Landesstraßen als Vollzugsorgan tätig werden können“, erklärt Stadtrat Wolfgang Wimmer, dem die mit Plakatständern „zugepflasterten“ Straßenränder schon lange ein Dorn im Auge sind. Frühestens 16 Tage vor einer Veranstaltung können die Ständer aufgestellt werden, spätestens fünf Tage danach sollen diese wieder entfernt werden. Geschieht dies nicht, wird eine Gebühr von 20 Euro pro Plakatständer für die Entfernung eingehoben.
Einheitliche Ständer für das ganze Stadtgebiet
Ausgenommen von dieser Regelung sind all jene Ständer von Gastronomiebetrieben und Unternehmen, die ihre Tafeln nach Ladenschluss wieder wegräumen. Bis Herbst will man sich gemeinsam mit der Straßenmeisterei und dem Verschönerungs- und Stadtentwicklungsverein noch einmal zusammensetzen, um diese Richtlinie zu überarbeiten. „Wir wollen einheitliche Ständer an strategisch guten Orten aufstellen. Die Plakate sollen hinter Glas darauf angebracht werden, damit sie auch in gutem Zustand bleiben“, betont Wimmer. Bis zur Ortsbildmesse soll die beschlossene Richtlinie umgesetzt werden. In der Bürgermeisterkonferenz soll der Entwurf auch für eine bezirksweite Umsetzung vorgelegt werden.
PLAKAT-ZONEN
Zeitling:
südlich der alten B3
Perger Landesstraße
(Lebinger Straße):
Südlich beginnend von der Zufahrt Steinbauer
Alte Münzbacher Straße:
westseitig in der Innenkurve
Greiner Straße:
nordseitig vom Gehweg
Münzbacher Straße
Machlandstraße:
ostseitig entlang der Sportanlage der Union Perg
Waidhoferstraße:
nordseitig entlang der
Synthesa-Produktionshalle
Perger Landesstraße
(Naarner Straße):
ostseitig und westseitig im Bereich der Lagerhalle HABAU
Einheitliche Ständer für das ganze Stadtgebiet
Ausgenommen von dieser Regelung sind all jene Ständer von Gastronomiebetrieben und Unternehmen, die ihre Tafeln nach Ladenschluss wieder wegräumen. Bis Herbst will man sich gemeinsam mit der Straßenmeisterei und dem Verschönerungs- und Stadtentwicklungsverein noch einmal zusammensetzen, um diese Richtlinie zu überarbeiten. „Wir wollen einheitliche Ständer an strategisch guten Orten aufstellen. Die Plakate sollen hinter Glas darauf angebracht werden, damit sie auch in gutem Zustand bleiben“, betont Wimmer. Bis zur Ortsbildmesse soll die beschlossene Richtlinie umgesetzt werden. In der Bürgermeisterkonferenz soll der Entwurf auch für eine bezirksweite Umsetzung vorgelegt werden.
PLAKAT-ZONEN
Zeitling:
südlich der alten B3
Perger Landesstraße
(Lebinger Straße):
Südlich beginnend von der Zufahrt Steinbauer
Alte Münzbacher Straße:
westseitig in der Innenkurve
Greiner Straße:
nordseitig vom Gehweg
Münzbacher Straße
Machlandstraße:
ostseitig entlang der Sportanlage der Union Perg
Waidhoferstraße:
nordseitig entlang der
Synthesa-Produktionshalle
Perger Landesstraße
(Naarner Straße):
ostseitig und westseitig im Bereich der Lagerhalle HABAU
Weil der Wildwuchs von Ankündigungs- und Werbetafeln innerhalb des Perger Stadtgebietes in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen hat, wurde vom Gemeinderat in der vergangenen Woche eine Richtlinie beschlossen,...
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