In einem Haus aus Stroh lässt es sich gut leben
Fotos: Fellhofer
Fotos: Fellhofer
PFARRKIRCHEN. Nicht Ziegel schleppen und Mörtel mischen standen für Häuslbauer Christian Neidlinger auf dem Plan. Vielmehr stapelte er Strohballen zu seinem Traumhaus auf. Dazu eine tragende Holzkonstruktion und mit Lehm verputzen – und fertig ist das außergewöhnliche Einfamilienhaus.
36 große und 900 kleine Strohballen bilden das Eigenheim des Salzburgers, der sich mit seiner Familie in der Pfarrkirchner Ortschaft Pollmannsdorf niedergelassen hat. „Es braucht schon viel Mut, weil Stroh einfach nicht den Ruf als nachhaltiger Baustoff hat“, gibt Christian Neidlinger zu. Aber ein Besuch bei Emanuel Hitsch in Pfarrkirchen hat ihn überzeugt: Hitsch wohnt mit seiner Frau und vier Kindern bereits in einem Strohhaus und für Neidlinger war klar: „Ein solches muss es auch werden.“
Gut hinterlüftet
Jetzt stehen die Wände aus Strohballen, für die Neidlinger 6000 Euro bezahlt hat; innen und außen wird noch mit Lehm verputzt. Anders als bei normalen Häusern gibt es auch keine betonierte Bodenplatte: „Das Haus mit 170 m2 Nutzfläche steht auf einigen Punktfundamenten, die mit Stroh gedämmte Bodenkonstruktion ist hinterlüftet. Denn sonst würden wir in ein, zwei Jahren auf einem Komposthaufen wohnen“, scherzen die beiden Strohhausmänner Hitsch und Neidlinger. Denn Staunässe sei eben der größte Feind der Strohwand.
Tragender Holzrahmen
Umrahmt wird das Ganze von einer Holzkonstruktion, auf die Zimmermeister Herbert Arnreiter von der Baufirma Kumpfmüller aus Lembach Wert legte: „Es gibt zwar Häuser, bei denen das Stroh die ‚tragende Rolle’ spielt, dennoch halte ich den Holzrahmen für die stabilere Variante“, erklärt Arnreiter.
Und weil das Einfamilienhaus ohnehin schon ungewöhnlich ist, wurde auch in geschwungener Form gebaut.
Gut hinterlüftet
Jetzt stehen die Wände aus Strohballen, für die Neidlinger 6000 Euro bezahlt hat; innen und außen wird noch mit Lehm verputzt. Anders als bei normalen Häusern gibt es auch keine betonierte Bodenplatte: „Das Haus mit 170 m2 Nutzfläche steht auf einigen Punktfundamenten, die mit Stroh gedämmte Bodenkonstruktion ist hinterlüftet. Denn sonst würden wir in ein, zwei Jahren auf einem Komposthaufen wohnen“, scherzen die beiden Strohhausmänner Hitsch und Neidlinger. Denn Staunässe sei eben der größte Feind der Strohwand.
Tragender Holzrahmen
Umrahmt wird das Ganze von einer Holzkonstruktion, auf die Zimmermeister Herbert Arnreiter von der Baufirma Kumpfmüller aus Lembach Wert legte: „Es gibt zwar Häuser, bei denen das Stroh die ‚tragende Rolle’ spielt, dennoch halte ich den Holzrahmen für die stabilere Variante“, erklärt Arnreiter.
Und weil das Einfamilienhaus ohnehin schon ungewöhnlich ist, wurde auch in geschwungener Form gebaut.
36 große und 900 kleine Strohballen bilden das Eigenheim des Salzburgers, der sich mit seiner Familie in der Pfarrkirchner Ortschaft Pollmannsdorf niedergelassen hat. „Es braucht schon viel Mut, weil Stroh einfach ...
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