Der Berg rief und forderte seinen Tribut

Karin Wansch, Leserartikel, 11.07.2012 14:23 Uhr

PREGARTEN. Härter und viel zeitintensiver als gedacht war der Lauf auf die Zugspitze (Deutschland) für Ambros Mühlbachler Ende Juni. In 23 Stunden bewältigte der Pregartner den 101 Kilometer langen Ultratrail mit 5500 Höhenmeter.

Beim Zugspitz Ultratrail umrunden die Athleten das Zugspitze-Massiv. Das Zeitlimit liegt bei 26 Stunden. Gelaufen wird auf deutschem, aber auch auf österreichischem Boden. Mit einem ordentlich gefüllten Rucksack bepackt, ging es für die Läufer um sieben Uhr früh los. Bis Kilometer 29 kam Ambros Mühlbachler flott voran, aber dann war Schluss mit lustig: Das Gelände stieg stetig an, die Trails wurden zunehmend schlechter, Schneefelder tauchten auf, die es zu durchrutschen galt. Die Herausforderungen wuchsen Kilometer um Kilometer. Die Belohnung: Ein atemberaubender Sonnenuntergang. Die zweite Hälfte jedoch sollte wieder hart werden. Mit der aufkommenden Dunkelheit sank langsam aber sicher auch die Motivation der Läufer gegen null. Der Laufuntergrund wurde immer zäher. Zermürbende Aufstiege, ein Lauf durch eine Klamm, rutschiges Wurzelwerk, feuchte Steine, Wildbäche – und das alles bei Dunkelheit. Die Müdigkeit stieg, die Stimmung fiel – und der härteste Abschnitt der Laufstrecke lag noch vor den Athleten. Erst als am Horizont der Morgen zu dämmern begann und das Schlimmste abgelaufen war, kam die Freude wieder zurück. Mit Sonnenaufgang waren die Strapazen in den vergangenen Stunden verflogen. In einer Zeit von 23 Stunden erreichte Mühlbachler das Ziel.<

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