Porträt & Buchvorstellung: Eva Reichl´s kluge Züge
Autorin Eva Reichl verbringt ihre Freizeit am liebsten vor dem Computer und brütet über mörderischen Geschichten. Foto: Reichl
RIED/RDMK. Kürzlich erschienen mit dem Krimi „Kasparows Züge" und dem Kinderbuch „Cyberworld, Thomas und online in der verbotenen Zone" gleich zwei Werke der 41-jährigen Autorin Eva Reichl. Tips besuchte die rastlose Kreative in ihrem Zuhause in Ried/Riedmark und fand heraus, dass Gott nicht perfekt sein muss, weil sein treuer Diener Petrus ohnehin die Fäden zieht.
Im Mai veröffentlichte der Verlag „Sutton Krimi" die dritte mörderische Geschichte von Eva Reichl: „Die Lektorin des Verlages erzählte mir, in einer ersten Reaktion musste sie laut lachen", spricht die gebürtige Katsdorferin über ihren ersten Kontakt mit einem im deutschsprachigen Raum anerkannten Verlag. Und ja, durch den aktuellen Krimi „Kasparows Züge" zieht ein Hauch subtilen Humors ebenso wie heftige Windstöße von bissigem Sarkasmus den Leser umherwirbeln. Zweifellos ein Markenzeichen der zweifachen Mutter und ihres eben erschienenen Buches, das darüber hinaus mit einem originellen Handlungsgerüst, penibel und liebevoll gezeichneten Charakteren und dem Schauplatz Linz angenehm aus einer Masse von mehr oder weniger lesenswerten Krimis heraussticht.
Viele Erstlingswerke landeten in der Schublade
Eva Reichl, im Brotberuf halbtags als Controllerin tätig, begann während ihrer ersten Schwangerschaft zu schreiben und erlernte das Handwerk mithilfe einschlägiger Fachliteratur auf eigene Faust. „Dann sind erst mal viele Manuskripte in der Schublade verschwunden", blickt die sympathische Autorin mit einem Augenzwinkern auf ihre blutigen Anfänge zurück. Doch sie ließ sich nicht entmutigen und arbeitete rund drei Jahre an ihrem Erstling „Hitler‘s Sohn", damals noch im Marchtrenker Verlag „federfrei" erschienen. Die Vorliebe zum „Regionalen" zieht sich seit Beginn ihrer Autorenschaft wie ein roter Faden durch Arbeit und Leseverhalten: „Ich mag Krimis in Form von Buch und Film, früher vor allem internationale Bestseller wie jene von Dan Brown. Als ich zu schreiben begann, habe ich mein Leseverhalten geändert und fast nur noch Krimis von Schriftstellern aus der Region gelesen. Da kann vieles mit den Megasellern problemlos mithalten", schwärmt die 41-Jährige über ihre Kollegenschaft, aus deren Reihen sich viele regionale Krimiverfasserinnen in der losen Vereinigung „Mörderische Schwestern" zusammengetan haben. Viel Zeit verbringen in „Kasparows Züge" auch der Allmächtige und ein ihm in vielerlei Hinsicht überlegener Pfortenwächter Petrus miteinander: Sie widmen sich hauptsächlich einer Schachpartie und beobachten das weltliche Geschehen rund um drei mysteriöse Mordfälle in der Linzer High Society und einen vom Schicksal gebeutelten Chefinspektor Thomas Neuhorn. Prädikat: Spannend in Szene gesetzt, klug, unterhaltsam und äußerst lesenswert!
Viele Erstlingswerke landeten in der Schublade
Eva Reichl, im Brotberuf halbtags als Controllerin tätig, begann während ihrer ersten Schwangerschaft zu schreiben und erlernte das Handwerk mithilfe einschlägiger Fachliteratur auf eigene Faust. „Dann sind erst mal viele Manuskripte in der Schublade verschwunden", blickt die sympathische Autorin mit einem Augenzwinkern auf ihre blutigen Anfänge zurück. Doch sie ließ sich nicht entmutigen und arbeitete rund drei Jahre an ihrem Erstling „Hitler‘s Sohn", damals noch im Marchtrenker Verlag „federfrei" erschienen. Die Vorliebe zum „Regionalen" zieht sich seit Beginn ihrer Autorenschaft wie ein roter Faden durch Arbeit und Leseverhalten: „Ich mag Krimis in Form von Buch und Film, früher vor allem internationale Bestseller wie jene von Dan Brown. Als ich zu schreiben begann, habe ich mein Leseverhalten geändert und fast nur noch Krimis von Schriftstellern aus der Region gelesen. Da kann vieles mit den Megasellern problemlos mithalten", schwärmt die 41-Jährige über ihre Kollegenschaft, aus deren Reihen sich viele regionale Krimiverfasserinnen in der losen Vereinigung „Mörderische Schwestern" zusammengetan haben. Viel Zeit verbringen in „Kasparows Züge" auch der Allmächtige und ein ihm in vielerlei Hinsicht überlegener Pfortenwächter Petrus miteinander: Sie widmen sich hauptsächlich einer Schachpartie und beobachten das weltliche Geschehen rund um drei mysteriöse Mordfälle in der Linzer High Society und einen vom Schicksal gebeutelten Chefinspektor Thomas Neuhorn. Prädikat: Spannend in Szene gesetzt, klug, unterhaltsam und äußerst lesenswert!
Im Mai veröffentlichte der Verlag „Sutton Krimi" die dritte mörderische Geschichte von Eva Reichl: „Die Lektorin des Verlages erzählte mir, in einer ersten Reaktion musste sie laut lachen", spricht...
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