Von attraktiven Immobilien profitieren Vermieter und die ganze Stadt
ROHRBACH. Ein leeres Zentrum ist das Horrorszenario jeder Stadt. So macht man sich auch in Rohrbach schon lange Gedanken, wie man Geschäfte und damit Kunden in die Innenstadt bringen und halten kann. Als Ideengeberin war vergangene Woche auf Einladung des Marketingvereins Sabine Böhmer am Wort.
Die Expertin von der Bauplanungsgesellschaft Schmatz in Passau war seinerzeit maßgeblich daran beteiligt, dass das Medizinische Dienstleistungszentrum (MDZ) im Stadtzentrum angesiedelt wurde. Sie kennt also die Situation in Rohrbach und weiß auch, dass hier 1400 m2 Handelsfläche und fast nochmal soviel Bürofläche leer stehen. „Gemeinsames Ziel kann nur sein, die Geschäfte und das Angebot so attraktiv zu gestalten, dass die Kunden deswegen in die Innenstadt kommen.“ Im Klartext heißt das: einladende Fassaden, barrierefreie Zugänge, moderne Einrichtung.
Für Böhmer ist es „schon bedenklich, wenn man sich einige Geschäfte in Rohrbach so ansieht und was den Kunden oft zugemutet wird. Hier müssen Mieter und Vermieter gemeinsam daran arbeiten, dass die Kunden gerne kommen - nur so können beide profitieren.“
Den Anfang wagen
Generell nimmt die Architektin die Vermieter, die fast vollständig zum Diskussionsabend ins Bertlwieser‘s gekommen waren, in die Pflicht: „Wenn einer anfängt an seiner Immobilie etwas positiv zu verändern, werden andere automatisch nachziehen.“ Was die Branchen angeht, sollte man nicht wählerisch sein: Die Kundenfrequenz ist wichtig.
Parkplätze bewirtschaften
Wenn man vom Stadtkern spricht, kommt man am Parkplatz-Thema nicht vorbei. Hier kam wieder mal ein Parkhaus zur Sprache. Böhmer spricht sich eher für die Parkraum-Bewirtschaftung aus. „Man muss was fürs Parken verlangen, kann dies aber beim Einkauf refundieren“, schlägt sie vor. Den Einwand, dass damit Kaufkraft verloren geht, lässt sie nicht gelten: In Schärding etwa sei dies auch nicht aufgetreten. Chancen für neue Parkflächen sieht Sabine Böhmer an den Rückseiten der Stadthäuser. SP-Stadtrat Andreas Hannerer hat einen anderen Vorschlag: Anstelle des Billa-Projektes in der Hanriederstraße könnte man mindestens 70 Stellflächen schaffen.
Für den Verein Rohrbach Zentrum als Diskussions-Veranstalter war es ein gelungener Abend. Obmann Fritz Pröll: „Ich bin froh über jeden positiven Input und konstruktive Mitarbeit.“ Mieter könne der Verein zwar nicht suchen, „aber wir können solche Diskussions-Plattformen schaffen.“
Für Böhmer ist es „schon bedenklich, wenn man sich einige Geschäfte in Rohrbach so ansieht und was den Kunden oft zugemutet wird. Hier müssen Mieter und Vermieter gemeinsam daran arbeiten, dass die Kunden gerne kommen - nur so können beide profitieren.“
Den Anfang wagen
Generell nimmt die Architektin die Vermieter, die fast vollständig zum Diskussionsabend ins Bertlwieser‘s gekommen waren, in die Pflicht: „Wenn einer anfängt an seiner Immobilie etwas positiv zu verändern, werden andere automatisch nachziehen.“ Was die Branchen angeht, sollte man nicht wählerisch sein: Die Kundenfrequenz ist wichtig.
Parkplätze bewirtschaften
Wenn man vom Stadtkern spricht, kommt man am Parkplatz-Thema nicht vorbei. Hier kam wieder mal ein Parkhaus zur Sprache. Böhmer spricht sich eher für die Parkraum-Bewirtschaftung aus. „Man muss was fürs Parken verlangen, kann dies aber beim Einkauf refundieren“, schlägt sie vor. Den Einwand, dass damit Kaufkraft verloren geht, lässt sie nicht gelten: In Schärding etwa sei dies auch nicht aufgetreten. Chancen für neue Parkflächen sieht Sabine Böhmer an den Rückseiten der Stadthäuser. SP-Stadtrat Andreas Hannerer hat einen anderen Vorschlag: Anstelle des Billa-Projektes in der Hanriederstraße könnte man mindestens 70 Stellflächen schaffen.
Für den Verein Rohrbach Zentrum als Diskussions-Veranstalter war es ein gelungener Abend. Obmann Fritz Pröll: „Ich bin froh über jeden positiven Input und konstruktive Mitarbeit.“ Mieter könne der Verein zwar nicht suchen, „aber wir können solche Diskussions-Plattformen schaffen.“
Die Expertin von der Bauplanungsgesellschaft Schmatz in Passau war seinerzeit maßgeblich daran beteiligt, dass das Medizinische Dienstleistungszentrum (MDZ) im Stadtzentrum angesiedelt wurde. Sie kennt also die Situation...
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