Handel muss sich auf Internet-Generation einstellen
ROHRBACH. 848 Handelsbetriebe sorgen im Bezirk für eine lebendige Handelslandschaft. Damit dies auch so bleibt, gilt es Herausforderungen zu meistern, wie beim Handelsbrunch bei Intersport Pötscher deutlich wurde.
Gastgeber Johann Pötscher lobt gleich mal den Standort: „Es tut sich was in Rohrbach. Das heißt auch, dass die Leute hier einkaufen können und damit Kaufkraft schaffen.“ Er plant sogar einen Ausbau seines Sportartikelhandels, „vielleicht können wir schon heuer mit dem 450 m2 Zubau beginnen“, verrät der Unternehmer. So positiv wie Pötscher sieht auch Bürgermeister Josef Hauer die Lage: „In Rohrbach bekommt man eigentlich alles, es muss niemand zum Einkaufen in den Zentralraum fahren. Und wir werden alles tun, damit sich die Situation nie verschlechtert.“ In diesem Sinne hat die Stadt etwa die Voraussetzungen geschaffen, dass sich ein Möbelhaus ansiedeln kann: „Es wird vermutlich ein Möbelix statt Lutz kommen. Der Zeitplan bleibt aber unverändert: Baubeginn ist für Ende August geplant, die Eröffnung dann im Sommer 2013.“
Wider der Zentralisierung
Bürgermeister-Sprecher Josef Moser ergänzt, dass man dem Zentralisierungswahn durch Bewusstseins-Schaffung entgegen wirken muss. Dies funktioniert besonders gut in Orten, in denen Werbevereine aktiv sind, weiß WK-Bezirksobmann Herbert Mairhofer, der ebenso wie WK-Spartenobmann Franz Penz um verbesserte Rahmenbedingungen bemüht ist. „Um die Handelsstruktur im Bezirk attraktiv zu halten, werden in diese Richtung weitere Anstrengungen erforderlich sein – zumal gerade der hohe Pendleranteil den Kaufkraftabfluss beeinflusst“, sagt Mairhofer. Ihm ist auch bewusst, dass der Internethandel stark zunimmt. Auf diese Facebook- und Internet-Generation müsse man sich einstellen – etwa damit, dass der lokale Handel stärker im Internet präsent ist. Handlungsbedarf ortet Mairhofer auch beim Gastronomie- und Freizeitangebot.
Wider der Zentralisierung
Bürgermeister-Sprecher Josef Moser ergänzt, dass man dem Zentralisierungswahn durch Bewusstseins-Schaffung entgegen wirken muss. Dies funktioniert besonders gut in Orten, in denen Werbevereine aktiv sind, weiß WK-Bezirksobmann Herbert Mairhofer, der ebenso wie WK-Spartenobmann Franz Penz um verbesserte Rahmenbedingungen bemüht ist. „Um die Handelsstruktur im Bezirk attraktiv zu halten, werden in diese Richtung weitere Anstrengungen erforderlich sein – zumal gerade der hohe Pendleranteil den Kaufkraftabfluss beeinflusst“, sagt Mairhofer. Ihm ist auch bewusst, dass der Internethandel stark zunimmt. Auf diese Facebook- und Internet-Generation müsse man sich einstellen – etwa damit, dass der lokale Handel stärker im Internet präsent ist. Handlungsbedarf ortet Mairhofer auch beim Gastronomie- und Freizeitangebot.
Gastgeber Johann Pötscher lobt gleich mal den Standort: „Es tut sich was in Rohrbach. Das heißt auch, dass die Leute hier einkaufen können und damit Kaufkraft schaffen.“ Er plant sogar einen Ausbau...
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