Leader Sauwald hat viel bewegt und erreicht, 2014 droht jedoch das Aus

Elena Auinger Elena Auinger, Tips Redaktion, 26.09.2012

SAUWALD. Zahlreiche Projekte konnten in den letzten Jahren mithilfe von Förderungen durch die Leader-Region Sauwald realisiert werden. Arbeitsplätze konnten geschaffen oder gesichert und die Region Sauwald als „Marke“ etabliert werden. Nun droht das Aus der Leader-Region Sauwald.

Die Leader-Region oder den Leader-Obmann kennt im Sauwald fast jeder. „Leader“ ist ein Begriff für positive Entwicklung, für Innovation, für Projektmanagement und natürlich auch für das erfolgreiche Abholen von Fördergeldern. Kleine, abgelegene und strukturschwache Regionen profitieren davon am meisten, denn ihnen wird mit Geldern aus dem Land, dem Bund und der EU kräftig unter die Arme gegriffen.Viele erfolgreiche ProjekteProjekte des Sauwaldes, die bereits weit über die Grenzen bekannt sind, sind der Baumkronenweg in Kopfing, das Seminarkulturhaus in Wesenufer, der Donausteig oder auch die Sauwald-Panoramastraße. Alle unter anderem gefördert durch Mittel der Leader-Region Sauwald.Nun ist ein Förderstopp für „kleine Leaderregionen“ geplant. Konkret würde das das Aus für Leader-Regionen bedeuten, die weniger als 25.000 Einwohner haben. Mit zwölf Gemeinden und derzeit etwa 20.500 Einwohnern (die Zahl ist stetig am Sinken) wäre von dem Förderstopp das Leaderprogramm Sauwald betroffen.Ohne diese Fördermittel könnte sich die Region Sauwald kein eigenes Management mehr leisten. „Das hätte natürlich in der Projektbetreuung wie zum Beispiel der Aktivierung des Haugsteinliftes und vieler anderer Aktivitäten gravierende Bedeutung“, so Eduard Paminger, Obmann der Leader-Region Sauwald. Auch das Regionalmarketing ist ein wesentlicher Bestandteil von Leader. „Ohne unsere Leader-Projekte wäre der Sauwald nicht dort, wo er heute ist“, so Paminger. „Überlegt man einmal, was der Sauwald vor zehn Jahren war und was er heute ist: Hat man uns damals noch als Hinterwald-Region bezeichnet, sind wir heute eine Vorzeigeregion, die von ganz Europa beachtet wird. Als kleine Region mit finanzschwachen Gemeinden und Tourismusverbänden hätten wir das ohne Leader nicht geschafft“.Fortführung des Programms für positive EntwicklungDie Vertreter der sechs kleinen Leader-Regionen in Oberösterreich (Sauwald, Mühlviertler-Alm, Regatta am Attersee, Hausruck-Nord, Hansbergland und Mondseeland) sind sich einig: Leader ist das beste Programm, das ihnen in den letzten Jahren für eine positive ländliche Entwicklung zur Verfügung gestellt wurde. Sie wünschen sich alle eine Fortführung ab dem Jahr 2014 und fordern die Politik auf, alles daranzusetzen, dass es in Zukunft wieder ein maßgeschneidertes Programm für Kleinregionen gibt.„Mir geht es um die Erhaltung des Regionalmanagements und im Zuge dessen um die weitere Aktivierung der Marke Sauwald und allem was damit verbunden ist“, erklärt Eduard Paminger.

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