Claudia Pfisterer aus Scharnstein krönt sich zur Masters-Weltmeisterin
Claudia Pfisterer bei einer Attacke im Straßenrennen
SCHARNSTEIN. Über 3500 Radrennfahrer aus 53 Nationen beteiligten bei der Masters-WM in St. Johann in rund 50 Wettbewerben am Kampf um die begehrten Medaillen. Claudia Pfisterer kürte sich dabei zur Weltmeisterin im Zeitfahren.
Bei schwülen Temperaturen und wechselndem Wind waren auf der 20 Kilometer langen Zeitfahrstrecke nicht nur kräftige Muskeln, sondern bei der Dichte der Konkurrenz auch starke Nerven gefragt. Zwölf Rennfahrerinnen kämpften in Pfisterers Klasse (Frauen 4, 50- bis 59-Jährige) gegen die Uhr. Als eine der Favoritinnen musste die Scharnsteinerin als letzte Fahrerin auf die Strecke. Sie hielt der Nervenbelastung stand und erkämpfte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 km/h in 28:40 Minuten sowie einem souveränen Vorsprung von 1:40 Minuten auf die Deutsche Petra Klünder Gold.
Bei acht Grad und Dauerregen mussten 15 Frauen aus zehn Nationen beim Straßenrennen den 40 Kilometer langen Rundkurs über die „Huberhöhe“ und einer zweiten Bergwertung bezwingen. „Schon am ersten Berg konnte ich das Feld „zerlegen“ und mich mit einer kleinen Gruppe absetzen. Immer wieder wurde scharf attackiert“, schildert die Zeitfahr-Weltmeisterin, die sich letztendlich im Zielspurt einer vierköpfigen Spitzengruppe nur der britischen Weltmeisterin Anne Plant geschlagen geben musste. Die Almtalerin erkämpfte sich mit Silber vor Susan Shook (USA) ihre zweite WM-Medaille.
Als einzige der österreichischen WM-Teilnehmer sowohl mit Gold als auch Silber geehrt, hat die Scharnsteinerin bereits ein weiteres Ziel im Visier: Im August 2013 findet nämlich in Turin eine „Masters-Olympiade“ statt.
Bei acht Grad und Dauerregen mussten 15 Frauen aus zehn Nationen beim Straßenrennen den 40 Kilometer langen Rundkurs über die „Huberhöhe“ und einer zweiten Bergwertung bezwingen. „Schon am ersten Berg konnte ich das Feld „zerlegen“ und mich mit einer kleinen Gruppe absetzen. Immer wieder wurde scharf attackiert“, schildert die Zeitfahr-Weltmeisterin, die sich letztendlich im Zielspurt einer vierköpfigen Spitzengruppe nur der britischen Weltmeisterin Anne Plant geschlagen geben musste. Die Almtalerin erkämpfte sich mit Silber vor Susan Shook (USA) ihre zweite WM-Medaille.
Als einzige der österreichischen WM-Teilnehmer sowohl mit Gold als auch Silber geehrt, hat die Scharnsteinerin bereits ein weiteres Ziel im Visier: Im August 2013 findet nämlich in Turin eine „Masters-Olympiade“ statt.
Bei schwülen Temperaturen und wechselndem Wind waren auf der 20 Kilometer langen Zeitfahrstrecke nicht nur kräftige Muskeln, sondern bei der Dichte der Konkurrenz auch starke Nerven gefragt. Zwölf Rennfahrerinnen...
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