Kunst als Gedenkmedium im Sinne von "Papa Gruber"
Um sich an das Thema des Projektes anzunähern, besuchten die Künstler Gusen und versuchten am Audioweg möglichst viele Eindrücke einzufangen. Foto: Privat
ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Sich erinnern an die vielen im Konzentrationslager ermordeten Opfer und dieser zu gedenken war seit jeher ein wichtiger Auftrag, dem verschiedene Organisationen der Region nachgekommen sind. Mit einem Kunstprojekt sollen Gedenken und die Bewusstseinsbildung nun einmal von einer anderen Seite aufgezogen werden.
Bei einer öffentlichen Jurysitzung am Freitag, 6. Juli, soll zwischen 16 und 21 Uhr über acht eingereichte Projekte von Künstlern beraten werden. Im Anschluss an den spannenden Prozess wird noch am selben Abend die Entscheidung über das Siegerprojekt bekanntgegeben. Die Umsetzung ist für das Jahr 2013 geplant. Begleitend soll es auch Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung geben. Ziel ist es an den Priester und Pädagogen zu erinnern, eine offene Diskussion zum Thema zu entfachen und Tugenden wie Zivilcourage, Toleranz und Menschlichkeit im Sinne Papa Grubers zu vermitteln. Damit will man einen kraftvollen Beitrag für eine friedvolle Zukunft leisten.
Zur Person Papa Gruber:
Während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft waren im KZ Gusen 80.000 Menschen inhaftiert. Etwa 40.000 von ihnen wurden grausam ermordet. In dieser Zeit gab es unvorstellbares Leid, menschenverachtende Grausamkeit und von den Nationalsozialisten gelenkten Terror. Unter den in Gusen Ermordeten war auch der oberösterreichische Priester und Pädagoge Johann Gruber. Hartnäckig und unerschrocken versuchte er Menschlichkeit, Nächstenliebe und Zivilcourage unter schwierigsten Bedingungen zu leben, weshalb er von den Mithäftlingen im Konzentrationslager Gusen liebevoll „Papa Gruber“ genannt wurde.
Der Fachausschuss „Papa Gruber“ der Pfarre St. Georgen will sein beispielhaftes Wirken ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Im Oktober 2009 wurde bei einer großen Veranstaltung mit mehr als 400 Besuchern, unter ihnen der Landeshauptmann, drei Bischöfe und viele Einheimische, eine Broschüre über sein Leben präsentiert.
Bei einer öffentlichen Jurysitzung am Freitag, 6. Juli, soll zwischen 16 und 21 Uhr über acht eingereichte Projekte von Künstlern beraten werden. Im Anschluss an den spannenden Prozess wird noch am selben Abend die Entscheidung über das Siegerprojekt bekanntgegeben. Die Umsetzung ist für das Jahr 2013 geplant. Begleitend soll es auch Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung geben. Ziel ist es an den Priester und Pädagogen zu erinnern, eine offene Diskussion zum Thema zu entfachen und Tugenden wie Zivilcourage, Toleranz und Menschlichkeit im Sinne Papa Grubers zu vermitteln. Damit will man einen kraftvollen Beitrag für eine friedvolle Zukunft leisten.
Zur Person Papa Gruber:
Während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft waren im KZ Gusen 80.000 Menschen inhaftiert. Etwa 40.000 von ihnen wurden grausam ermordet. In dieser Zeit gab es unvorstellbares Leid, menschenverachtende Grausamkeit und von den Nationalsozialisten gelenkten Terror. Unter den in Gusen Ermordeten war auch der oberösterreichische Priester und Pädagoge Johann Gruber. Hartnäckig und unerschrocken versuchte er Menschlichkeit, Nächstenliebe und Zivilcourage unter schwierigsten Bedingungen zu leben, weshalb er von den Mithäftlingen im Konzentrationslager Gusen liebevoll „Papa Gruber“ genannt wurde.
Der Fachausschuss „Papa Gruber“ der Pfarre St. Georgen will sein beispielhaftes Wirken ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Im Oktober 2009 wurde bei einer großen Veranstaltung mit mehr als 400 Besuchern, unter ihnen der Landeshauptmann, drei Bischöfe und viele Einheimische, eine Broschüre über sein Leben präsentiert.
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