Hobbyzüchter: „An meine Bananen lasse ich sonst niemanden“
Willi Kapfer präsentiert stolz seinen blühenden Bananenbaum. Fotos: fam
Eine Bananenstaude mit Fruchtansatz und neuen sterilen Blüten unter den blauroten Hochblättern (Brakteen). Die gelblichen Blüten vertrocknen und es entwickeln sich die parthenokarpen Früchte. Dann richtet sich die Banane im Wachstum nach oben, sodass der Blütenansatz in Richtung Sonne wächst. Deshalb ist die Banane krumm. Die Staude blüht weiter, während sie Früchte ausbildet.
Das Ehepaar Kapfer hat über die Jahre zahlreiche Fernreisen unternommen, unter anderem auf die Kanarische Insel La Gomera vor 25 Jahren. Von dort ließen sie als Andenken den Ableger eines Bananenbaumes mitgehen. Die Hoffnung, daraus könnte tatsächlich ein blühender Bananenbaum werden, war denkbar gering. „Wir haben aus der Karibik und Kenia auch Ableger mitgenommen, die haben wir aber nicht durchgebracht", blickt Kapfer auf die ersten Versuche zurück. Im Garten der Pensionisten stehen außerdem ein Feigen- und ein Zitronenbaum – ebenfalls Reise-Mitbringsel. „Bananen sind denkbar unkompliziert, sie brauchen nur täglich bis zu zehn Liter Wasser", erklärt der, laut eigenen Angaben, „Fachmann durch Erfahrung". „Bananenbäume wachsen zwei bis drei Jahre, blühen, tragen und sterben dann", bemerkt Kapfer fast ein bisschen traurig.
Der erste Weg des gebürtigen Linzers führt direkt auf die ostseitig gelegene Terrasse, wo er voller Stolz seine sieben selbst gepflanzten und gezogenen Bananenbäume präsentiert. Einer steht in voller Blüte,...
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