Renner Auststellung
Siegfried Nasko, Günther Leichtfried, Irene Weiß und Adolf Csekits (v. l.)
WIESELBURG. Im „Haus der Zukunft" in Wieselburg gastierte eine Wanderausstellung des Gloggnitzer „Dr. Karl Renner-Museums", die das Wirken des außergewöhnlichen Staatsmannes, Diplomaten und Literaten Karl Renner beleuchtete.
Bei der Ausstellungseröffnung waren neben zahlreichen Gästen auch Adolf Csekits, der Direktor des Rennermuseums, Siegfried Nasko, der Wissenschaftliche Leiter der Einrichtung in Gloggnitz, Stadträtin Irene Weiß (SP) und Bürgermeister Günther Leichtfried (SP) zugegen.
Karl Renner (1870-1950) ist als Denker und Staatsmann wie kaum ein anderer mit dem Entstehen der Ersten und Zweiten Republik verbunden, er gilt als einer der wichtigsten sozialdemokratischen Politiker des vergangenen Jahrhunderts. „Den Großteil seiner acht Lebensjahrzehnte hatte der zweimalige Staatskanzler und Bundespräsident Karl Renner dem Dienst am Staat und der Öffentlichkeit gewidmet. In seinem Leben widerspiegelt sich der fünfmalige staatspolitische Wandel, dem sein Heimatland, von der Habsburger Monarchie über die Erste Republik, den autoritären Ständestaat und die deutsche Annexion bis zur Zweiten Republik unterworfen war", so Siegfried Nasko in einer Publikation zur Ausstellung „Karl Renner – Vom Bauernsohn zum Bundespräsidenten". Stets war Renner um nationale Lösungsansätze bemüht, drei große Themenkreise, die Volkswirtschaft, Rechtswissenschaft und das Nationalitätenproblem beschäftigten ihn zeitlebens. Renner war unter anderem Mitbegründer der Naturfreunde, Verbandsobmann der österreichischen Konsumvereine und Direktor des staatlichen Ernährungsamtes. Für ihn galt stets, der Staat habe die gesamten Interessen des Volkes zu befriedigen, in der Demokratie sah er den Hebel, mit dem Veränderungen und Verbesserungen möglich würden. Umstritten ist seine Haltung zum „Anschluss" 1938.
Karl Renner (1870-1950) ist als Denker und Staatsmann wie kaum ein anderer mit dem Entstehen der Ersten und Zweiten Republik verbunden, er gilt als einer der wichtigsten sozialdemokratischen Politiker des vergangenen Jahrhunderts. „Den Großteil seiner acht Lebensjahrzehnte hatte der zweimalige Staatskanzler und Bundespräsident Karl Renner dem Dienst am Staat und der Öffentlichkeit gewidmet. In seinem Leben widerspiegelt sich der fünfmalige staatspolitische Wandel, dem sein Heimatland, von der Habsburger Monarchie über die Erste Republik, den autoritären Ständestaat und die deutsche Annexion bis zur Zweiten Republik unterworfen war", so Siegfried Nasko in einer Publikation zur Ausstellung „Karl Renner – Vom Bauernsohn zum Bundespräsidenten". Stets war Renner um nationale Lösungsansätze bemüht, drei große Themenkreise, die Volkswirtschaft, Rechtswissenschaft und das Nationalitätenproblem beschäftigten ihn zeitlebens. Renner war unter anderem Mitbegründer der Naturfreunde, Verbandsobmann der österreichischen Konsumvereine und Direktor des staatlichen Ernährungsamtes. Für ihn galt stets, der Staat habe die gesamten Interessen des Volkes zu befriedigen, in der Demokratie sah er den Hebel, mit dem Veränderungen und Verbesserungen möglich würden. Umstritten ist seine Haltung zum „Anschluss" 1938.
Bei der Ausstellungseröffnung waren neben zahlreichen Gästen auch Adolf Csekits, der Direktor des Rennermuseums, Siegfried Nasko, der Wissenschaftliche Leiter der Einrichtung in Gloggnitz, Stadträtin Irene...
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