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Mondsee, "Die Königin der Panflöte", 10.09.2010, 3x2 Karten

Wernstein, Mike Supancic, Fr. 9.9., 5 x 2


Fotoalbum
 
Haslach/Mühl / 12.04.2010 / 92 Bilder
Feuerwehr-Großübung Fa. Andexlinger in Haslach
Es ist Freitag, 18 Uhr. Im Feuerwehrhaus Haslach liegt Anspannung in der Luft, eine Großübung mit acht Feuerwehren und dem Roten Kreuz steht am Plan. Kommandant Florian Thaller ist davon nicht viel anzumerken - obwohl er in wenigen Minuten die wichtigste Aufgabe der Übung übernimmt: Er wird Einsatzleiter. Ein bisserl Zeit bleibt aber noch, in der mir der junge Kommandant erzählt: „Bei uns gibt‘s ein super Zusammenarbeiten. Jeder unterstützt mich und das Kommando-Team besteht aus jüngeren und älteren Kameraden. Sie helfen mir, wo sie nur können.“ Nervös ist er vor der Übung nicht: „Das ist ja eine Standardsituation. Ich weiß genau was auf mich zukommt und die Aufgaben sind klar. Im Ernstfall und wenn Menschen betroffen sind ist man naürlich schon ein wenig angespannter.“ Dann wird es ernst. Tischlerei Andexlinger in Vollbrand, es werden mehrere Personen vermisst. „Raus mit den Verletzten!“ 18.30 Uhr, Eintreffen am Übungsort. Sofort übernimmt der Einsatzleiter das Kommando: „Wir brauchen Verstärkung. Alramstufe 2!“ Dann geht es Schlag auf Schlag. Während der erste Atemschutztrupp in die Halle vordringt, treffen im Minutentakt die Nachbarfeuerwehren ein, dann die Drehleiter. Mit dem Brandschutzplan in Händen muss Thaller die Übersicht bewahren. „Ihr fahrt‘s zur Rückseite und schaut‘s, dass die Verletzten rauskommen!“ Schon muss er weiter, immer einen Funker im Schlepptau, der seine Kommandos weitergibt. „Ich hätte nicht die Zeit, auch noch auf den Funkverkehr zu achten“, erklärt er. Währenddessen in der Halle: „Da ist einer!“ Der Atemschutztrupp hat einen der Vermissten gefunden. Schwer atmend müssen die Kameraden in der großen Halle voller Maschinen den Weg zurück ins Freie finden, der Verletzte hängt sich ganz schön an. Alles unter Kontrolle Auf der anderen Seite der Halle sieht Thaller, dass die Auberger Florianis die Saugleitung von der Großen Mühl bis zur Tischlerei gelegt haben. „Jetzt wissen wir, dass wir im Enstfall genug Löschwasser im Tank haben, bis die Leitung gelegt ist.“ Dann sind alle Verletzten gerettet, das „Feuer“ unter Kontrolle und da und dort wird schon zum Aufräumen angefangen. „Aus meiner Sicht ist alles rund gelaufen. Das Zusammenspiel mit den Nachbarfeuerwehren funktioniert super“, freut sich der Einsatzleiter. Bei der Nachbesprechung mit den Feuerwehrleuten kommt noch einmal alles auf den Tisch - Positives wie Negatives. Doch die Bilanz heute ist gut. Am Schluss hat sich jeder der Florianis die Jause verdient, die Friedrich Andexlinger auftischen lässt. Kein Wunder, denn im Ernstfall sind es die Feuerwehrleute, die sich im Gebäude zurecht finden müssen. Und das ist mit so einer Einsatzübung gewährleistet.
 

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