Was ist dran am Superfood Gerstengras

👤 Martina Enthammer , Leserartikel, 14.12.2016 14:16 Uhr

Gerste ist uns allen als Getreide ein Begriff, aber das junge Pflänzchen, das Gerstengras, wurde erst in letzter Zeit als Superfood entdeckt und gilt als sehr gesund. Gerstengras ist ein überaus kostbares Lebensmittel. Es vereint eine hohe Konzentration an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und Antioxidantien. Durch seine hohe Bioverfügbarkeit – das heißt das die Inhaltsstoffe besonders leicht vom Körper aufgenommen werden, erhöht es seinen Wert als Lebensmittel beachtlich.

Für vegetarisch oder vegan lebenden Sportlern

Es besitzt ungefähr 11 mal so viel Calcium wie die vergleichende Menge an Kuhmilch, 5 mal so viel Eisen wie Spinat, 7 mal so viel Vitamin C wie Orangen, um nur ein paar Nährstoffe dieses Superfoods aufzuzählen. Weiteres enthält es Selen, Zink und Calcium in beachtlichen Mengen. Als gute pflanzliche Eiweißquelle dient Gerstengras vegetarisch oder vegan lebenden Sportlern. Kaum ein Lebensmittel verfügt über eine derartige Nährstoffkonzentration. Somit ist Gerstengras ideal um die Allgemeingesundheit zu verbessern. Seine wertvollen Inhaltsstoffe helfen bei Verdauungsbeschwerden wie Reizdarmsyndrom, chronischen Durchfällen oder Blähungen. Das basische Lebensmittel bringt unseren Säure-Basenhaushalt wieder ins Gleichgewicht, es entsäuert, entschlackt und remineralisiert unsere Mineralstoffdepots. Antioxidantien im Gerstengras wirken sich vorteilhaft auf Zellgesundheit, Hautstraffheit und Bindegewebe aus.

Zum selber anbauen

Überdies kann es noch Blutzucker- und Blutfettwerte positiv beeinflussen. Ein wahres Superfood. Als Gerstengras bezeichnet man die jungen Blätter der entstandenen Pflanze. Es ist problemlos auf der Fensterbank selber anzubauen, als Pulver oder Saft in gebrauchsfertiger Form zu kaufen. Das Gras wird zum Verfeinern von Salaten und Suppen, in Smoothies, Dips oder Müslis verwendet. Hitze verträgt das Gerstengras nicht. Diese zerstört viele der wertvollen Inhaltsstoffe. Pur angewendet erinnert der Geschmack an Spinat. Diesen kann man mit anderen Gemüsesorten verfeinern oder zum Beispiel mit Apfelsaft mildern.

Es ist ganz einfach sich mit Gerstengras Gutes zu tun.

 

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