Portugal - Tipps und Ideen für die perfekte Reise

Emma Kleiss Emma Kleiss, Tips Jugendredaktion, 24.11.2016 11:37 Uhr

Wenn es draußen grau und kalt ist und man am liebsten gar nicht aus dem Haus gehen möchte, hilft manchmal nur der Gedanke an Sommer, Sonne und Strand, und schon ist unser Fernweh geweckt. Lasst uns also für ein paar Minuten den Alltag vergessen und in ein anderes Land reisen. Nächster Halt: das wundervolle Portugal.

Lissabon

Wir starten unsere Reise am Flughafen in Lissabon, der Hauptstadt Portugals. Von dort aus nehmen wir die Metro um direkt in das Stadtzentrum zu kommen. Warum wir nicht einfach ein Taxi nehmen? Weil wir dann nicht die tollen Bilder und Designs an den Wänden der U-Bahn Stationen sehen würden. Da kann man nämlich teilweise echte Kunstwerke sehen.

Im Zentrum angekommen wandern wir durch die Straßen und müssen feststellen, dass nicht nur die Metro bunt geschmückt ist, sondern die Stadt selbst ebenso einiges zu bieten hat. So besteht beispielsweise der Boden hier aus weißen und schwarzen  Pflastersteinen, die tolle Muster in den Boden zaubern (in Portugal „Calçada Portuguesa“, zu dt. „Portugiesischer Gehweg“, genannt). Besonders beeindruckend sind auch die typisch portugiesischen gemusterten Fließen, die an Hauswänden zu finden sind und die Stadt in Farbe tauchen. Für eine kleine Pause zwischendurch besuchen wir ein nettes kleines Cafè in einer engen Seitengasse, von denen es hier so einige gibt. Dort kann man meistens auch eine Kleinigkeit essen, ganz egal ob süß oder salzig.

Auf unserem weiteren Spaziergang kommen uns immer wieder kleine Straßenbahnen („elevadores“) entgegen, die einen vom Aussehen an die „Cable Cars“ in San Francisco erinnern. Auffällig ist auch dass die Stadt sehr hügelig ist. Sie wird auch nicht um sonst „Die Stadt der 7 Hügeln“ genannt. Die Musikliebhaber unter euch werden sich in Lissabon besonders wohl fühlen, da hier sowohl tagsüber als auch abends an jeder Ecke Straßenkünstler singen und tanzen. Da bekommt man sofort gute Laune und würde am liebsten gleich selber mitmachen. 

Man kann nach bereits einem Tag schon feststellen, dass die Stadt einen unglaublichen Charme hat und wunderschön ist. Gegen Abend wird es dann vor allem an der Promenade entlang des Flusses Tejo sehr angenehm. Mit Blick auf die Tejo-Brücke, welche einen ein weiteres Mal sehr an San Francisco und dessen weltbekannte „Golden Gate Bridge“ erinnert, beobachten wir den Sonnenuntergang. Mit einem leckeren Picknick im Rucksack lassen wir dort an der Promenade unseren ersten Tag in Lissabon gemütlich ausklingen.

Für den zweiten Tag steht Kultur am Programm. Vormittags besuchen wir das „Castelo de São Jorge“.  Von der Burg aus haben wir einen fantastischen Blick auf ganz Lissabon und den Fluss Tejo. Doch auch die Festung ist sehr interessant und lässt einen in die Geschichte Portugals eintauchen.

Belèm

Wieder im Zentrum schnappen wir uns ein Tuc-Tuc und fahren in den Stadtteil Belèm, 20 Minuten vom Zentrum entfernt. Dort schauen wir uns ebenfalls bekannte Sehenswürdigkeiten an. Zuerst die Klosterkirche „Santa Maria“. Sehr beeindrucken. Danach den „Turm von Belèm“, ein UNESCO Weltkulturerbe. Dieser Turm ist vor allem nachmittags sehr angenehm, weil wir dort nach einem langen Tag unsere Beine im kalten Wasser des Tejo abkühlen lassen können. Was man in Belèm allerdings auf keinen Fall auslassen darf ist ein Besuch in der Konditorei „Pastèis de Belèm“. Dort kaufen wir uns die nationale Süßspeise Portugals: „Pastel de Nata“. Das ist ein kleines Törtchen aus Blätterteig welches mit Vanillepudding gefüllt ist. Dazu gibt es dann Zimt und Zucker, welche man bei Bedarf noch drüberstreuen kann. Einfach himmlisch!

Zurück im Zentrum Lissabons machen wir uns schick für den Abend, den Lissabon enttäuscht auch nicht im Nachtleben. Um feiern zu gehen besuchen wir die „Pink Street“, eine Straße voll mit Bars und Diskotheken. Dort wird dann bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gelacht.

Cascais

Natürlich wollen wir bei unserer Reise auch ans Meer kommen. Dafür nehmen wir an Tag 3 ganz einfach den Zug in Lissabon und fahren Richtung Westen in die 25 Kilometer entfernte Stadt Cascais. Knapp 1 Stunde später kommen wir dort am Bahnhof an, steigen in ein Taxi und fahren zu einem der bekanntesten Strände Portugals: „Guincho Beach“. Dieser Strand könnte schöner nicht sein. Da wäre das Meer mit seinen großen Wellen (perfekt für Surfer), der weite Sandstrand und die ganze Landschaft rund um den Strand, die einen an diese typischen Strände in Schweden mit Sanddünen und verschiedensten Gräser erinnert. Besonders schön wird es am späten Nachmittag wenn die Sonne schon langsam untergeht, immer weniger Leute am Strand sind und alles so unberührt wirkt. Dann muss man sich auf eine Sanddüne setzen und sich den Sonnenuntergang ansehen. Besser geht es kaum.

Und genau an dieser Stelle möchte ich unsere Reise nach Portugal gerne beenden, denn wie heißt es so schön: „Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist“.

Für mehr Infos über Portugal klickt hier: https://www.tripadvisor.at/Tourism-g189100-Portugal-Vacations.html

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