Al Carbon Sommertour „Lainsitz“ (Trekking)

Al Carbon Sommertour „Lainsitz“ (Trekking)
Startet in:
Event Info:
  • 16. Jul 2021
  • 08:00
  • Freistadt, 4262 Leopoldschlag,

Drei-Tages-Trekkingtour entlang der Lainsitz von Leopoldschlag bis Budweis

Termin: Freitag, 16. Juli 2021 bis Sonntag, 18. Juli 2021

Start: 8:00 Uhr am Marktplatz Leopoldschlag (Zustieg um 8:15 Uhr am Grenzübergang Hammern möglich)

Ziel: Budweis 

Länge: ca. 265 km

Beschreibung: Die Al Carbon Sommertour 2021 ist als Genusstour einzustufen, da es (ausgenommen zu Beginn bis Stadlberg) nur wenige Höhenmeter zu bezwingen gibt. Die Tagesetappen (ca. 80 bis 85 km) führen durch eine wunderschöne, teichreichige Landschaft bis nach Tabor (nördlichster Punkt der Tour) bis nach Budweis, von wo es mit der Bahn wieder zurück nach Leopoldschlag geht. 

Anbei die GPX-Tracks für die Tagestouren - Voraussetzung ist ein (kostenloses) Konto bei AllTrails („GPX-Tracks“ unten anklicken - AllTrails wird geöffnet - Liste Lainsitz erscheint - am rechten Rand sind alle drei Etappen als Karte zu sehen - Karte anklicken -  Symbol mit den drei Punkten am linken Rand anklicken - Karte herunterladen anklicken - es erscheint ein Konto-Hinweis - hier ganz nach unten scrollen und auf „Anmelden“ klicken„ - Anmeldedaten eingeben - wieder auf die “drei Punkte„ klicken - Karte herunterladen - GPX Track auswählen - Herunterladen -auf Garmin-Gerät überspielen)

GPX-Tracks

Details zu den Tagesetappen:

Freitag, 16. Juli 2021: Leopoldschlag - Trebon, ca.96 km

Von Leopoldschlag geht es über Buchers zur Quelle der Lainsitz in Stadlberg. Hier wird auch die höchste Punkte der Tour (960 Meter) erreicht. Dann folgt ein Abschnitt im Waldviertel, immer brav der Lainsitz folgend, bis zum Gabrielental und nach Weitra (km 50,00). Nach der Ortschaft Unserfrau wird die Lainsitz kurz verlassen (d.h. Gmünd wird ausgelassen, um die Tageskilometer unter 100 zu halten) und die Grenze bei Höhenberg überschreiten (km 60,00 - kurzer Anstieg). Ab nun bleiben wird zum Ende der Tour in Südböhmen. In Nova Ves nad Luznice (Luznice = Lainsitz) wird der Tour-Namensgeber wieder empfangen. Nach einem schönen Trail enlang eines Teiches wird die Anfahrt auf Trebon gestartet. Trebon liegt ebenfalls ein wenig abseits der Lainsitz, war jedoch aufgrund der Gruppengröße als Nächtigungsort optimal. 

Einkehr und Pausen: werden noch bekanntgegeben

Samstag, 17. Juli 2021: Trebon- Tabor, ca. 65 km 

Von Trebon geht es morgen zum großen Rosenberg-Weiher. Immer wieder sind kleinere und größere Teiche links und rechts der Route anzufinden. Manche werden sogar gequert. Landschaftlich auf jeden Fall reizvoll. Die Orte Veseli nad Luznice und Sobeslav (Musikfest!) werden liegen auf der Strecke. Kurz vor Tabor wird noch die Insel von Plana nad Luznice befahren, wo einige Leopoldschläger im Rahmen einer Gemeindepartnerschaft vor ein paar Jahren das eine oder andere Fanta getrunken haben. Dann wird die Hussitenstadt Tabor erreicht. In Tabor ist eine kurze, improvisierte Stadtführung geplant. 

Einkehr und Pausen: werden noch bekanntgegeben

Sonntag, 18. Juli 2021: Tabor - Budweis, ca. 85 km

Dieser Abschnitt bis Tyn ist landschaftlich besonders reizvoll, gilt doch der Wanderweg (Toulava) entlang der Lainsitz als einer der schönsten Europas (Austeichnung: Top of Europe), bestückt mit Denkmälern und Fernblicken. Hier werden auch die berühmten Brücken von Bechyne und Stadlecky (letzte Kettenbrücke Tschechiiens) zu besichtigen sein, aber einige Reste von Burgen und Schlössern sowie sehenserte Altstädte (z.B. Bechyne).

Hinweis. Dieser Wanderweg wird für Fahrräder allerdings nicht immer befahrbar sein. Es wird daher noch eine Erkundungstour vorgenommen. Anschließend kommt noch ein Bericht. 

In Tyn nad Vltava mündet die Lainsitz in die Moldau (km 47). Hier ist eine Pause ein Muss. Dann wird entlang der Moldau über Hluboka (sehenswertes und berühmtes Schloss) nach weiteren 40 km Budweis erreicht. Die Heimreise erfolgt mittels Bahn bis nach Rybnik. 

Eine Änderung der Route (bzw. des Tourziels) wegen COVID-19-bedingter Einschränkungen möglich. 

Gepäcktransport 

Details: Preis ca. € 130,00 (2 Nächtigungen; lokale Tourismusabgabe, Gepäcktransport, Heimfahrt Bahn) 

Nächtigungsorte:

Trebon: Hotel Zlata Hvezda (Goldener Stern): € 46,50 (Doppelzimmer und Suiten (4-er Belegung)

Homepage: https://www.zlatahvezda.cz/de/

Tabor: Hotel Dvorak Congress & Welness: € 48,50 (Doppelzimmer und 4-er Belegung)

Homepage: Hotel Dvorak Congress & Wellness

Teilnehmer (Stand: 1. Juli 2021): Lefti, Alois Schinagl, Heidi Schinagl, Hubert Hölzl, Christian Flautner, Walter Flautner, Gerald Hinterdorfer, Josef Reisinger, Martin Hinum, Gerhard Hinum, Martin Birngruber, Anni Lang, Franz Wagner

Gäste aus Windhaag/Fr.: Gerhard Larndorfer, Richard Friesenecker

Die Lainsitz, in Tschechien Lužnice, ist ein Nebenfluss der Moldau in Österreich und Tschechien. Die Gesamtlänge beträgt etwa 200 Kilometer, davon 43 in Österreich. Sie ist mit ihren Nebenflüssen, neben der Maltsch in OÖ, ein Flusssystem Österreichs (ausgenommen Vorarlberg), das zur Nordsee und nicht in die Donau entwässert.

Die Lainsitz entspringt im Freiwald am Aichelberg bei Karlstift im Waldviertel in 980 m ü. A. Nach zwei Kilometern wechselt sie bei Pohoří na Šumavě (Buchers) auf tsGchechisches Gebiet und fließt entlang der Grenze nach Norden. Bei Joachimstal, einem Gemeindeteil von St. Martin, kommt sie zurück nach Österreich. Sie umfließt den Wachberg, gelangt zur Stadt Weitra, ab Altweitra wird ihr Gefälle geringer. In der Stadt Gmünd wird sie kurz noch einmal Grenzfluss, bei Breitensee wechselt sie endgültig nach Tschechien. Sie und ihr Nebenfluss, der Braunaubach von Schrems, markieren die Europäische Hauptwasserscheide im Granit- und Gneisplateau. Südöstlich dieses Talzugs entwässert das Donaubecken bis tief in den Balkan zum Schwarzen Meer.

Die nächsten 100 Kilometer bis Planá nad Lužnicí müht sie sich durch das Wittingauer Becken mit insgesamt nur 100 Meter Gefälle. Oberhalb von Majdalena wird am Wehr Pilař der Goldene Kanal abgeleitet. Die Lainsitz durchfließt den nördlich von Třeboň liegenden größten Teich Mitteleuropas (Rosenberger Teich, 489 ha). Zum Schutz dieses Teiches vor Fluten wurde die Nová řeka errichtet, ein Kanal, der Lainsitzwasser in die Nežárka leitet.

Danach durchschneidet sie von Tábor bis zur Mündung in einem canyonartigen Tal mit bis zu 50 Meter Tiefe den Beckenrand, die Mittelböhmische Granithöhe.

Nördlich von Týn nad Vltavou mündet sie auf etwa 350 Meter Seehöhe bei Neznašov in der Kořensko-Talsperre, einer Vorsperre der Orlík-Talsperre, in die Moldau.

Die Lainsitz ist der beliebteste Fluss für Wassertouristik in Tschechien. Bei üblichem Wasserstand wird sie von Suchdol nad Lužnicí befahren (125 km). Die Wehre Pilař, Dráchov, Čejnov und Červený mlýn gelten wegen der starken Gegenströmung im Unterwasser bei Wassersportlern zu den gefährlichsten in Tschechien.