Statistiken sparen beim spielen

Statistiken sparen beim spielen

Team Fahrfreude.cc Team Fahrfreude.cc, Tips Redaktion, 07.05.2018 17:00 Uhr

In der Videospielbranche gibt es einen Trend hin zum digitalen Spiel. Digitale Spiele haben große Vorteile vor der klassischen Distribution. Zum einen muss der Hersteller keine Verpackungen mehr herstellen, keinerlei Anleitungen drucken und auch die Spielversion kann nachträglich jederzeit verändert werden.

Somit lassen sich neue Inhalte in Spiele einpflegen, alte Inhalte herausnehmen und/oder Verändern, wie zum Beispiel Bandenwerbung in einem Fußballspiel. Doch gibt es mit diesem Trend ein großes Problem, es ist eine Lüge. Wir wollen an dieser Stelle mit einem der größten Irrtümer der Videospielbranche aufräumen und erklären wo der Trend herkommt und vor allem wie sich die Zahlen belegen lassen und woher die Lügen kommen.Vorab ein positives Beispiel. Schaut man sich Vergleichsseiten wie Top5Casinos.at an bemerkt man schnell das sich die Glücksspielbranche auf dem Siegeszug der Digitalisierung befindet.

Das ist durchaus richtig und korrekt so, allerdings beweisen Umfragen unter Spielern auf großen Spielemessen das es in allen anderen Bereichen anders aussieht. Gerade große Videospielfreunde sind gerne Sammler. Hier werden physische Kopieen noch geliebt, gehegt und gepflegt. Da stellt sich die Frage ob es sich hier um einige wenige „Freaks“ handelt oder ob es der typische Regelspieler ist.Die Wahrheit ist das in der Regel nahezu jeder Gamer seine Spiele lieber physische besitzt als digital. Alleine die Tatsache das physische Kopien eines Spieles weiterverkauft, verliehen und verschenkt werden können, ist der positivste Punkt daran.

Digitale Spiele lassen sich in der Regel nicht weiterverkaufen und schon gar nicht teilen. Der Trend geht aktuell auch hin zur Zweitkonsole, so das Spieler die Spiele auch physisch benötigen um sie am Ende auf mehreren Geräten spielen zu können. Dennoch verzeichnet die Industrie ein großes Wachstum an digitalen Spieleverkäufen. Woran liegt das dann?Die Frage ist leicht beantwortet. Digitale Vertriebswege sind natürlich einfach für die Hersteller. Es ist eine günstige Lösung Spiele zu verkaufen. Die Unterhaltungsindustrie tut gut daran diese Vertriebskanäle zu fördern und wer sich Anbieter wie Humble Bundle, Bundlestars oder Indiegala einmal näher angeschaut hat, wer einen Steam Summer Sale mitgemacht hat oder eine der vielen Verkaufsaktionen der Konsolenbetreiber in ihren Shops gesehen hat, der wird sicherlich auch viele Spiele digital besitzen.

Das große Problem daran ist, das gerade über den Vertriebsweg Steam (größter digitaler PC Spiele Händler) massive Mengen an Spielen und Spielebundles verkauft werden, so das Spielebibliotheken schnell wachsen können, aber die meisten dieser Spiele bleiben vollends ungenutzt liegen.Wer also in einem Spielepaket für 5 Euro, 12 Spiele kauft, weil er 3 davon haben wollte, der sorgt trotzdem in den Statistiken der Anbieter für den Verkauf von 12 Spielen. Das wirkt sich natürlich auf die Statistiken digitaler Verkäufe aus. Auch die Tatsache das gerade Vielspieler ihre Spiele mittlerweile bereits zum Erscheinungstermin 50% blliger bekommen wenn sie keine physische Version haben möchten, ist ein weiteres Druckmittel die klassischen Videospielsammlungen zu digitalisieren und damit dafür zu sorgen das diese übersichtlich, kostengünstig und kontrollierbar bleiben.

So hat die Industrie natürlich immer einen Finger auf allen Titeln und kann deren Inhalt 24/7 kontrollieren und verändern und muss keine zusätzlichen Kosten für aufwendige Verpackungen fürchten. Eine Entwicklung die nicht nur vielen Spielern missfällt… 

Artikel weiterempfehlen:

+ Jetzt verfassen

Kommentar verfassen





Wir trauern