Mut zur Selbstliebe – warum Sie sich nehmen sollten, wie Sie sind

Motor | fahrfreude.cc Tips Redaktion Motor | fahrfreude.cc, 04.12.2013 16:41 Uhr

Schönheitsideale, scheinbarer Perfektionismus, all das hat die Gesellschaft über viele Jahrzehnte geprägt. Doch endlich setzt sich ein neuer Trend durch, der gekommen ist, um wirklich zu bleiben. Das Thema Body Positivity spielt eine immer wichtiger werdende Rolle im Alltag und ist für die eigene Mentalität der wichtigste Schritt, wenn es darum geht, den Körper mit all seinen Eigenarten zu lieben und zu achten. Body Positivity zu leben heißt, dem Trend der vorgeschriebenen Schönheitsideale entgegenzutreten und auf das zu achten, was im eigenen Herzen wichtig ist.

20 Jahre später gibt es neue Herausforderungen für die europäische Währung

Die heute allgegenwärtige Digitalisierung war zum Start der europäischen Gemeinschaftswährung noch kaum einem ein Begriff. Niemand konnte ahnen, wie sehr sie die Zukunft und den Finanzmarkt diktieren wird. Finanzielle Geschäfte haben sich damals in erster Linie im Bankenbereich abgespielt. 

Machen Kleider Leute oder machen Kleider den persönlichen Stil?

Anhand der Kleidung den Wert eines Menschen bemessen? Das ist nicht möglich. Doch wer sich kleidet, wie er sich fühlt, etabliert damit einen eigenen Stil. Und der ist erlaubt, egal wie es um die Figur bestellt ist. Die Annahme, dass elegante und körperbetonte Damenkleider oder figurbetonte Hosen nur für schlanke Frauen geeignet sind, ist schlichtweg falsch. Jeder darf tragen, womit er sich wohlfühlt, denn das ist der entscheidende Faktor. 

Die wichtigste Rolle spielt nicht, ob die Silhouette den Modeperfektionen entspricht oder ob der Bauch besonders schlank ausfällt. Die wichtigste Rolle spielt das Wohlbefinden im eigenen Look. Wer sich wohlfühlt, strahlt automatisch Selbstbewusstsein aus und das wiederum sorgt für Attraktivität. 

Eher zufrieden ist nicht genug – glücklich ist das Ziel 

In einer Statista-Umfrage von 2016 gaben 61,8 Prozent der Menschen an, dass sie eher zufrieden mit ihrem Aussehen sind, nur 12,9 Prozent hingegen waren sehr zufrieden, was der eigentlich erstrebenswerte Zustand sein sollte. Aussehen ist eine relative Komponente – jeder hat seine Vorlieben und Abneigungen, doch Perfektion zu erstreben ist nicht der richtige Weg. 

Zu kleine Brüste, zu große Nase, zu breiter Po – Kritikpunkte am eigenen Körper gibt es viele und längst nicht alle sind wirklich beeinflussbar. Während die Figur durch Ernährung noch geformt werden kann, braucht es bei Komponenten wie der Nase schönheitschirurgische Intervention. Aber nötig ist das nicht, sofern keine medizinischen Gründe vorliegen. 

Der Schlüssel zum Glücklichsein liegt nicht darin, den Körper mit Operationen und ständigen Veränderungen einem Ideal anzugleichen. Der Schlüssel ist darin zu finden, den Körper zu akzeptieren, wie er ist. Vermeintliche Makel verlieren ihren Schrecken, wenn sie anstatt verachtet angenommen und geliebt werden. Diese Form des Selbstvertrauens kehrt sich auch nach außen und sorgt für einen strahlenden Auftritt. 

Warum Unzufriedenheit mit dem Körper krank machen kann 

Wir alle wissen, dass Unzufriedenheit im Job ein ernstes Problem ist, was uns krankmachen kann. Was die Wenigsten jedoch wissen ist, dass auch Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper diesem schaden kann. Wenn wir uns selbst nicht lieben und stolz auf das sind, was wir nach außen repräsentieren, fühlen wir uns unwohl. Wir beschäftigen uns innerlich mit dem Gedanken, wie wir auf andere wirken, sind deprimiert, fühlen uns nur in Modestücken wohl, die unsere vermeintlichen Makel vertuschen. 

Diese ständige Selbstkritik kann dazu führen, dass wir depressiv, ängstlich und unzufrieden mit dem Leben werden. Einfach ist es nicht, die verhassten Makel des Körpers plötzlich zu akzeptieren, doch ein offener Blick hilft uns oft dabei zu erkennen, dass wir gar nicht so unperfekt oder die anderen gar nicht so perfekt sind. Wer unzufrieden ist, weil er tatsächlich einige Kilo zu viel hat oder sich aus gesundheitlichen Gründen nicht wohlfühlt, kann den inneren Schweinehund überwinden und beim Sport mehr Selbstliebe erlernen. Doch schön ist letztlich all das, was wir selbst annehmen und lieben können. 

Selbst wenn die Menschheit aus vermeintlich perfekten Körpern bestehen würde, wäre das Problem mit der Unzufriedenheit nicht verschwunden. Dank Body Positivity lernen Menschen seit einigen Monaten und Jahren erstmals, dass sie nicht dem Ideal aus dem Katalog entsprechen müssen, sondern so sein dürfen, wie sie wirklich sind. Dieser Schritt ist mehr wert als das Trimmen des Körpers auf Maße, die vielleicht gar nicht dem eigenen Ideal entsprechen. 

 

Kommentar verfassen