Wiener Universitätsklinik mit Peptid gegen Covid-19

Martina Jannsen, Leserartikel, 18.11.2020 02:59 Uhr

In der Wiener Universitäts-Hautklinik wurde im Jahr 2000 Peptid (FX06) identifiziert. Wie sich nun herausstellte, soll FX06 nun bei Covid-19-Patienten getestet werden. Das Problem bei Covic-19 ist das lebensbedrohliche Lungenversagen. FX06 soll nun mildernd entgegenwirken. Bereits im Jahr 2014 wurde dieses Verfahren bei Ebola-Kranken angewendet und führte zu einem guten Erfolg.

Schwererkrankte Covid-19 Personen leiden an einem akuten Lungenversagen, welches auch in der Medizin als ARDS bezeichnet wird. Genau solche Auswirkungen müssen mit allen Mitteln bekämpft werden, betonen Mediziner. Es kommt zum Undichtwerden von kleinen Blutgefäßen und genau hier setzt FX06 an. Die Kapillaren sollen abgedichtet werden und somit sollte ein schwerer Krankheitsverlauf ausgeblendet werden können. Die Substanz hat eine sehr lange Geschichte hinter sich, denn wie eingangs erwähnt, wurde Sie bereits im Jahr 200o von Peter Petzelbauer, Chef der Haut- und Endothelforschung, in Wien entdeckt. Zuerst wurde die Substanz zur Behandlung von Infarkten angewendet.

In Tierversuchen zeigte sich rasch, dass FX06 die bekannten Infarktschäden um 50 Prozent minimieren kann. Eine durchaus positive Nachricht in der medizinischen Forschung. Bei diesen Versuchen zeigte sich zudem, dass die Überlebenschance um ein Vielfaches ansteigt. Unbehandelt überlebten die diesem Versuch nur lediglich 25 Prozent. Derzeit befinden sich die Tests in der Endphase und schon bald könnte FX06 für einen Durchbruch bei der aktuellen Corona-Pandemie sorgen. Dank einer großzügigen Finanzierung durch den Venture Capital Fonds in München, kann FX06 für Heilversuche zur Verfügung gestellt werden.

Die Forschung und Medizin ist in den letzten Wochen und Monaten extrem gefordert, einschließlich der für Potenzmittel, so ein Sprecher Expertenplattform für Tadalafil 20mg. Dass ausgerechnet eine Substanz aus dem Jahr 2000 den erhofften Durchbruch bringen könnte, grenzt nahezu schon an ein kleines Wunder. Aktuell sind die Experten noch sehr gefordert, denn derzeit steht die Berechnung von Statistikern im Vordergrund, welche ausrechnen wie viele Patienten an den geplanten Studien teilnehmen werden. FX06 soll zur Behandlung von ARDS, welche in Folge einer schweren Covid-19 Erkrankung zum Vorschein kam angewendet werden. Geplant ist, dass die angestrebte Therapie über einen Zeitraum von drei Tagen erfolgen soll.

Ein Start war bereits für Ende April geplant. Es wäre ein großer Durchbruch für die Medizin, denn FX06 könnte nicht nur bei Covid-19 Patienten eingesetzt werden. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, arbeiten Mediziner und Experten seit Wochen fast im Dauerbetrieb um die gefährliche Pandemie mit einer wirksamen Behandlung in den Griff zu bekommen. Es wird sich allerdings schon bald zeigen und herausstellen, ob FX06 den gewünschten Heilungserfolg bringen wird. Mediziner und Experten sind sich einig, dass ein guter Ansatz gefunden wurde.

 

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