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AMSTETTEN. Johannes Kropfreiter, Intendant des Musicalsommers und Geschäftsführer der Amstettner Veranstaltungsbetriebe, zog eine Bilanz der Saison 2014/15 der Veranstaltungen in der Pölz-Halle.

Johannes Kropfreiter bot einen Ausblick auf den Musicalsommer. Foto: Gerhard Sengstschmid
Johannes Kropfreiter bot einen Ausblick auf den Musicalsommer. Foto: Gerhard Sengstschmid

AMSTETTEN. Als sehr zufriedenstellend bilanzierte Johannes Kropfreiter, Geschäftsführer der Amstettner Veranstaltungsbetriebe, die Saison 2014/15 in der Pölz-Halle. 87 Veranstaltungen wurden von 42.304 Personen besucht. Das ergibt einen Durchschnitt von 486 Personen pro Vorstellung. Mit der Vorjahressaison können diese Zahlen nicht verglichen werden, da wegen der Renovierung der Pölz-Halle die Veranstaltungen ausgelagert werden mussten. Seit der Renovierung sind die Besucherzahlen allerdings insgesamt gestiegen, wusste Kropfreiter zu berichten.Sprechtheater Bei Sprechtheater-Aufführungen konnten im Schnitt jeweils über 500 Besucher gezählt werden. Kropfreiter lobte das Engagement jener Lehrer, die ihren Schülern den Zugang zum Theater schaffen, indem sie die Stücke auch im Unterricht besprechen. Kropfreiter zählte 4000 Schüler in den Schul- und Abendvorstellungen. Hier waren „Robin Hood“ und „Tschick“ die großen Renner, während bei „König der Herzen“ „nicht nachvollziehbar wenig Leute“ (152) kamen.Auch für Kinder gibt es Veranstaltungen in der Pölz-Halle. Hier beobachtete Kropfreiter, dass sich Kinder für Neues begeistern können, mehr als Erwachsene.Bei der Auswahl der Veranstaltungen hat Kropfreiter nicht nur die Quote im Sinn. So gibt es auch sehr erlesene Kammerkonzerte wie vom „Acies Quartett“ oder dem „Minguet Quartett“, die jeweils an die 80 Personen anlockten.Ganz anders sehen die Zahlen bei volkstümlicher Musik aus: Zum „Frühlingsfest der volkstümlichen Musik kamen 2112 Leute, zum Weihnachtskonzert der „Paldauer“ 1332. „Wir bringen gern auch volkstümliche Musik mit großen Besucherzahlen“, erklärt Kropfreiter, „und mit den Einnahmen können wir uns auch anderes leisten.“ Auch Kabarett zieht viele Menschen an. So kamen zu Viktor Gernot 1331 Leute, und zu „Echt guat“ 1329. Was sehr stark abnimmt, das ist die Zahl der Abonnements. Gab es schon einmal 337 Abonnenten so sind es derzeit nur noch 31. Kropfreiter erklärt das damit, dass sich Menschen nicht gern langfristig binden wollen. In Amstetten sieht Kropfreiter, dass hier Kultur einen hohen Stellenwert hat. „Wir spüren von Wirtschaftskrise nichts“, spielt er auf den gut verlaufenden Vorverkauf an.MusicalsommerAuch einen Ausblick auf den ­Muscial-Sommer mit „Saturday Night Fever“ bot Kropfreiter. „Diesmal ist uns die Hauptdarstellerin schon vor Probenbeginn verloren gegangen“, erklärt er. Emma Hunter bekam berufliche Verpflichtungen, die ein Mitwirken unmöglich machten. Somit wird Dorina Garuci die Stefanie spielen.


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