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Braunau. Kräftig verspekuliert hatte sich ein 26-Jähriger aus dem Bezirk Braunau mit seiner Idee, ein Benefiz-Fest auf die Beine zu stellen. Er wollte den Erlös einem guten Zweck spenden. Aus den erhofften 1000 verkauften Vorverkaufskarten wurden gerade einmal 150.

14 DJs sollten auf dem Fest des 26-Jährigen auftreten – keiner wurde bezahlt. *Foto: Weihbold
14 DJs sollten auf dem Fest des 26-Jährigen auftreten – keiner wurde bezahlt. *Foto: Weihbold

„Mir ist alles über den Kopf gewachsen“, erklärt der Angeklagte, „und ich habe die Kosten falsch kalkuliert“. Mit Sponsorengeldern von 1000 Euro und 700 Euro Eigenkapital wollte der Mann und ein Freund, der jedoch drei Wochen vor der Veranstaltung abgesprungen war, ein Fest mit 14 DJs aufziehen. „Alleine für die Fixkosten hätten Sie schon 1000 Karten verkaufen müssen und auch dann sind wir noch lange nicht so weit, dass etwas gespendet werden kann“, sagt Staatsanwalt Alois Ebner. „Ich habe es falsch kalkuliert, das gebe ich zu“, meint der 26-Jährige. Dem Mann wurde vorgeworfen, Dienste und Produkte von Brauereien, Metzgereien, Sicherheitsdiensten, Trafiken und DJs im Gesamtwert von zirka 13.000 Euro in Anspruch genommen zu haben, die dadurch entstandenen Kosten aber nie bezahlt zu haben. Allerdings hätte er das, laut eigenen Angaben, auf keinen Fall mit Absicht gemacht. Ihm wird vorgeworfen grob fahrlässig mit Gläubigerinteressen umgegangen zu sein. Der Mann wird am Landesgericht Ried zu vier Monaten bedingter Haft verurteilt. Außerdem muss er den entstandenen Schaden begleichen.


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