Euregios wollen in der Grenzregion künftig enger zusammenarbeiten

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Theresa Senzenberger Tips Redaktion Theresa Senzenberger, 14.05.2021 16:26 Uhr

INNVIERTEL. Die Euregios im Grenzraum von Oberösterreich und Bayern wollen künftig enger zusammenarbeiten und gründeten die Arbeitsgemeinschaft der Euregio Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn – Salzach.

1994 wurden die Euregios im Grenzraum gebildet, um das EU-Förderproramm Interreg nutzen zu können. Mittlerweile übernahmen sie auch andere Aufgaben der Regionalentwicklung.

Der Schwerpunkt soll nun aber wieder vermehrt auf die Herausforderungen des Grenzraums gelegt werden, weshalb die neue Arbeitsgemeinschaft entstand. Zu dieser gehören in Oberösterreich die Inn-Salzach-Euregio/Region Innviertel-Hausruck und die Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald/Region Mühlviertel. In Bayern wird die Region vom Bayerischen Wald bis nach Simbach von der Euregio Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn abgedeckt. Außerdem ist auch der Landkreis Altötting dabei.

„Wir schaffen eine grenzübergreifende Plattform, über die wir politisch die wichtigsten Themen austauschen und abstimmen können“, sagt Albert Ortig, Vorsitzender der Inn-Salzach-Euregio. Als Anlaufstellen für Gemeinden, Vereine und andere Organisationen bleiben Braunau, Freistadt, Freyung und Altötting bestehen.

Mehrere Themenschwerpunkte

Das Förderprogramm „Interreg Österreich-Bayern“ wurde für die Jahre 2021 bis 2027 zwar noch nicht genehmigt, die Themenschwerpunkte stehen aber schon fest. So soll ein zugängliches Wissenssystem für die Wirtschaft zur Verfügung stehen. Zudem soll dem Klimawandel proaktiv entgegengewirkt werden. Die Biodiversität soll verbessert, die Naturräume gestärkt werden.

Ziel ist zudem eine nachhaltige Tourismusentwicklung. Auch der Abbau von Grenzhindernissen ist geplant. Kulturschaffende sollen außerdem die Möglichkeit haben, sich einem grenzübergreifenden Publikum zu präsentieren.

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