Der Eferdinger Severin Mair ist mit knapp 22 Jahren der jüngste Bürgermeisterkandidat in OÖ

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Nora  Heindl Nora Heindl, Tips Redaktion, 14.01.2015 08:00 Uhr

EFERDING. In wenigen Tagen feiert Severin Mair seinen 22. Geburtstag. Damit ist der Eferdinger der aktuell jüngste Bürgermeisterkandidat der Oberösterreichischen Volkspartei und das sogar in einer Bezirkshauptstadt. Bei SPÖ, Grüne und FPÖ stehen die Kandidaten derzeit noch nicht fest.

In einer Stadtparteivorstandssitzung wurde der Obmann der Jungen ÖVP Eferding einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten für die Wahl im Herbst 2015 nominiert. „Ich freue mich sehr, dass die ÖVP-Eferding geschlossen hinter mir steht und jungen Kandidaten eine Chance gibt Verantwortung zu übernehmen“, so Mair. Der frisch gebackene Bürgermeisterkandidat erblickte am 29. Jänner 1993 das Licht der Welt. Er war sechs Jahre alt, als seine Eltern nach Eferding übersiedelten. Mair besuchte die Volksschule Eferding-Nord und anschließend das Gymnasium Dachsberg, wo er maturierte. Aktuell studiert er Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität in Linz. Erste erfolgreiche politische Gehversuche startete er 2012 als Gründungsobmann der Jungen ÖVP Eferding. 2013 sammelte er als Jugendkandidat für die Nationalratswahl weitere Erfahrung. Als knapp 22-jähriger Bürgermeisterkandidat folgt er den Spuren eines Sebastian Kurz, der bereits mit 24 Jahren Integrationsstaatssekretär wurde und es mittlerweile bis zum Außenminister gebracht hat. Im Gegensatz zu Kurz sieht Mair seine Zukunft aber in der Kommunalpolitik, „weil man hier seinen unmittelbaren Lebensraum gestalten kann“. Mair wuchs in einer Familie auf, in der immer wieder viel über Politik gesprochen wurde. „Von meinem Vater habe ich gelernt, dass man Dinge nur verändern kann, wenn man selbst anpackt und Politik nicht den Anderen überlässt. Schimpfen alleine bringt gar nichts!“ Ideenwettbewerb geplant Mit Themen für den Wahlkampf hält sich Mair noch bedeckt, er wolle wissen, wo der Schuh drückt und was die Menschen bewegt. „Deshalb begebe ich mich auf Ideensuche.“ Im ganzen Stadtgebiet sollen Ideenkarten verteilt werden. „Viele neue, gute Ideen sollen in Eferding für frischen Wind sorgen. Wenn wir diese Ideen aufarbeiten, möchte ich daraus gemeinsam mit allen Eferdingern das Zukunftsprogramm 2022 für unsere Stadt erstellen“, nimmt sich der junge Politiker viel für die nächsten Wochen und Monate vor.
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