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SPÖ Linz-Land stellt Spitzenkandidatin für Nationalratswahl vor

David Ramaseder, 31.10.2023 12:58

LINZ-LAND. Die 32-jährige Kronstorferin Sabrina Klausberger wurde als Spitzenkandidatin der SPÖ Linz-Land für die kommende Nationalratswahl präsentiert. Antrieb für ihr politisches Engagement sind eigene Erfahrungen mit Armut und finanziellen Sorgen. Klausberger wolle die Politik „auf den Boden der Tatsachen zurückholen“.

 (Foto: privat)
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Sabrina Klausberger wurde als Spitzenkandidatin der SPÖ Linz-Land für die Nationalratswahl 2024 ausgewählt. „Mutig und konsequent die Realität ins Parlament zurückholen“, ist das Ziel der 32-jährigen Kronstorferin. Vom Wegschauen und Schönreden habe sie genug – vor allem was das Thema Armut betrifft.

Persönliche Erfahrungen als Antrieb für Engagement

Glaubwürdigkeit bedeutet für Klausberger, über Dinge zu sprechen, die man erlebt hat: Die Kronstorferin wuchs als Kind einer Alleinerzieherin in unsicheren finanziellen Verhältnissen auf. „Das Empfinden für Unrecht ist ein anderes, wenn man schon früh gespürt hat, dass Armut Scham und Ausgrenzung bedeutet“, so Klausberger. Später wurde sie – noch während des Studiums – selbst jung Mutter: Geld für Projekttage, Schulmaterialien oder Kinderbetreuung aufzutreiben, hat der 32-Jährigen trotz Arbeitstätigkeit oft schlaflose Nächte bereitet.

Politikern fehle es eben genau an jenen Erfahrungen, die für viele Menschen in Österreich Lebensrealität sind: „Dafür trifft sie keine Schuld und dennoch hat es einen Einfluss auf ihr Einfühlungsvermögen, ihre Haltung und ihre politischen Visionen“, kritisiert Klausberger. Ihre persönlichen, alltäglichen Armutserfahrungen sind Klausbergers Antrieb für das politische Engagement – im Nationalrat wolle sie die Politik „auf den Boden der Tatsachen zurückholen“.

Vielfältiges Team stellt Liste der SPÖ Linz-Land

Bei der Zusammenstellung des Listen-Teams für die Nationalratswahl habe die SPÖ Linz-Land vor allem auf Authentizität gesetzt, denn „leere Polit-Floskeln bewegen – völlig zu Recht – niemanden mehr zum Mitgestalten“, so Klausberger. Es kandidieren Angestellte, Unternehmer, Gewerkschaftsmitglieder, Studierende, betreuungspflichtige Personen sowie Menschen mit Kompetenzen aus dem Sozial-, Bildungs-, und Rechtsbereich. Es sind dies: Manfred Lamplmair (Hargelsberg), Pia Mayr (Ennser Stadträtin), Michael Halva (Neuhofen), Madeleine Schultschik (Paschinger Ortsparteivorsitzende) und Robert Schuritz (Betriebsrat bei Trumpf Austria). Unterschiedliche Hintergründe stehen den gemeinsamen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität nicht im Weg.


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