Vier große Projekte werden auf Kernecker-Areal umgesetzt

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In Schönau sollen ein neuer Kindergarten, ein neues Musikhaus, Wohnungen und ein Sozialbereich entstehen, sagt Bgm. Haunschmied. Foto: Gemeinde Schönau
Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 01.07.2020 08:10 Uhr

SCHÖNAU. Mehr als 8.000 Quadratmeter Fläche im Ortskern warten auf die Umsetzung guter Ideen. Vier Projekte haben sich aus den Wünschen der Schönauer herauskristallisiert und sollen in den nächsten Jahren auf dem Kernecker-Areal umgesetzt werden.

Der Bau des Kindergartens, ein neues Musikhaus, Wohnungen und ein Sozialbereich mit Haus der Gemeinschaft und einer Tagesbetreuung sollen in den nächsten Jahren auf dem von der Gemeinde erworbenen Areal entstehen. „Der Neubau unserer Kinderbetreuungseinrichtung hat in der Prioritätenreihung Platz eins“, sagt Bürgermeister Herbert Haunschmied. „Das aktuelle Kindergartengebäude ist nicht mehr zeitgemäß.“ In Schönau gibt es derzeit drei Kindergartengruppen und eine Krabbelgruppe.

Musikheim und Wohnungen

Im Musikhaus ist der Platz knapp, es ist für zirka 40 bis 50 Personen ausgerichtet. „Wir haben aber erfreulicherweise rund 70 Musiker, davon 35 Jungmusiker. In Schönau können wir uns über viel engagierten Nachwuchs in den Vereinen freuen“, sagt der Bürgermeister. Darum soll mit einem neuem Musikheim auf dem Kernecker-Areal Abhilfe geschaffen werden. Daneben sollen etwa acht bis zehn Wohnungen entstehen.

Generationen-Wohnen

Das vierte Projekt betrifft den Sozialbereich. Die Projektgruppe „Miteinander gut leben und alt werden in Schönau“ (Milas) beschäftigt sich mit dem Thema generationenübergreifendes Wohnen. Durch diese Gemeinschaftswohnungen und ein Tageszentrum soll eine gemeindenahe Betreuung und Begleitung ermöglicht werden. Die nächsten Schritte zu den einzelnen Projekten sind die Bedarfserhebungen. Diese müssen dann dem Land Oberösterreich für Förderungen vorgelegt werden.

Schnelles Internet

Ein wichtiges Anliegen der Gemeinde ist auch der flächendeckende Glasfaserausbau. Derzeit werden die Schönauer mit Informationen zu dem geplanten Projekt mit Liwest versorgt. „Dabei ist es uns wichtig, auch die peripheren Regionen mit dem schnellen Internet zu versorgen. Sagen 70 Prozent Ja zum Glasfaserausbau, wollen wir noch im Herbst starten“, erklärt Haunschmied.

Gut versorgt

Zu den bereits abgeschlossenen Arbeiten der Gemeinde zählt die Wasserversorgung. „Auch die Nahversorgung, die im Vorjahr mit dem Bau des neuen Spar-Marktes gesichert wurde, wird sehr gut angenommen“, weiß der Bürgermeister. Die Feuerwehr Schönau hat ein neues Haus und Fahrzeug. Für die FF Oberndorf wird im Jahr 2021 ein neues Löschfahrzeug kommen. <

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